WWR widerspricht CDU/SPD

„Resser wollten bestimmt nicht Pardey als Bürgermeister“

Resse. Die öffentlichen Äußerungen von CDU und SPD möchte die Wählergemeinschaft Wedemark Resse nicht unkommentiert lassen. „Frau Kaufmann ist ganz klar angetreten, das Bürgermeisteramt in Resse zu übernehmen. Sie hat die meisten persönlichen Stimmen auf sich vereinigen können und somit ist es wohl der Wunsch der Resser Bürger, das Frau Kaufmann Bürgermeisterin wird. Herr Pardey und die SPD haben in der Wahl deutlich weniger Stimmen auf sich vereinigen können. Insgesamt waren das 26,6 Prozent und 741 Stimmen weniger, als bei der letzten Wahl. Auch konnte Herr Pardey nur die geringste Anzahl an Direktstimmen gewinnen. Dies lässt den Schluss zu, dass die Resser Bürger Herrn Pardey nicht als Bürgermeister haben wollten", so WWR-Sprecher Andreas Ringat in einer Stellungnahme. Damit sei es für die WWR nur richtig gewesen, im Sinne des Wählers zu handeln und Antje Kaufmann für das Bürgermeisteramt vorzuschlagen.
Sicher habe die SPD/CDU Koalition rechnerisch die Mehrheit im Ortsrat. Aber das sei nicht gleichbedeutend mit dem Wählerwillen. Wenn man sich das Ergebnis genauer ansehe und aufschlüssele, könne man nur zu einem anderen Schluss kommen.
Die SPD habe das schlechteste Ergebnis in ihrer Historie abgeliefert, minus 26,6 Prozent. Rund 250 Wähler, das sind immerhin gute 20 Prozent aller Wähler, hätten der SPD ihr Vertrauen entzogen, indem sie sich anders entschieden hätten, betont Ringat. Auch die CDU habe deutliche Verluste hinnehmen müssen und knapp 16 Prozent ihrer Wähler und 421 Stimmen verloren. Die WWR hingegen habe nicht nur die abgesprungenen Wähler aufnehmen können, sondern zusätzlich durch ihr Programm und ihre Ausrichtung 358 Stimmen gewinnen können. Wenn man nun annehme, dass die restlichen Stimmen der SPD und der CDU die überzeugten Wähler seien, die wahrscheinlich eher durch die Bundespolitik als durch die Kommunalpolitik überzeugt worden seien, lasse dies nur den Schluss zu, dass die Mehrheit der Resser Bürger die jetzt vorhanden Koalition und Konstellation so nicht wolle, auch wenn hier eine rechnerische Mehrheit vorliege. „Auch können wir uns nicht vorstellen, dass die überzeugten SPD- und CDU-Wähler das so wollten!
Die WWR hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, wer in den Gemeinderat und wer in den Ortsrat soll. So hat die WWR in allen Presseveröffentlichungen Martin Schumacher als ihren Spitzenkandidaten für den Gemeinderat aufgestellt und bekannt gegeben. Jeder interessierte Bürger konnte und kann dies auf der Homepage der WWR und in der den Zeitungen nachlesen. Auf allen Veranstaltungen wurde daraus nie ein Hehl gemacht, sondern Martin Schumacher stand Rede und Antwort. Das zum einen ein Poltikneuling und auch relativ neuer Einwohner von Resse hier Unterstützung durch alteingesessene Politikhasen benötigt, um einen Chance zu haben, ist selbstredend und führte damit zu den Aufstellung der entsprechenden Liste", führt Ringat aus. Dazu habe die WWR auch eine sehr informative Veranstaltung abgehalten, in der der Interessierte Bürger eine detaillierte Erklärung zum Thema Wählen und der WWR-Listen bekommen habe. Im Ortsrat seien genau die Leute vertreten, die auch in der Liste entsprechend auf den ersten drei Plätzen aufgeführt wurden.„Die Resser wollten Antje Kaufmann als Bürgermeisterin und die WWR als federführende Gemeinschaft mit der Umsetzung ihrer Interessen beauftragen. Die Resser wollten sicherlich nicht das, was sie jetzt bekommen haben: Nämlich Jochen Pardey als Bürgermeister und eine Koalition von SPD und CDU", ist Ringat im Namen der WWR überzeugt.