Zwei Jahre Inklusionskino

Das Inklusionskino wird zwei Jahre alt: Die Macher Daniel Diedrich (vorne von links), Gabriele und Klaus Bartels und ihre Unterstützer freut es. Foto: Privat

Mit „Ziemlich beste Freunde" fing 2015 alles an

Bissendorf. Im Januar 2015 hat das Inklusionskino den ersten Inklusionsfilm gezeigt und das positive Echo hat dazu geführt, dass dieses Kino noch immer läuft. „Wir finden im Bürgerhaus beste Bedingungen, das Haus ist barrierefrei, der Große Saal verfügt über eine Hörschleife und auch Filme mit Audiodeskription werden gezeigt. Auch der Eintrittspreis ist „barrierefrei“, wir nehmen drei Euro", berichtet Initiatorin Gabriele Bartels. Die Atmosphäre ist locker, man kennt sich, dass kommt besonders in der Pause zum Ausdruck, wenn das Team von „EinzigArtig“ Getränke ausschenkt, Brezeln und kleine Snacks gegen eine Spende anbietet. Die Damen zeigen hier viel Fantasie, beim letzten Film „ Der Club der toten Dichter“ waren Gedichte ausgelegt und das Russisch Brot verführte zu eigenen Dichtkünsten. Es hat sich ein starkes Team entwickelt, nachdem die Gemeinde eine Filmlizenz gekauft hat und Anne Koehler die Mitglieder eingewiesen hat, agiert Reemt Bartels als Filmvorführer, andere sind fleißig unterwegs und hängen Plakate auf. Interessenten, die über E-Mail erreichbar sind, werden von Daniel Diedrich noch einmal mit Informationen über den bevorstehenden Film versorgt. Am 1. Dezember zeigt das Inklusionskino den Film „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ – eigentlich ein Film, den viele Familien Weihnachten sehen. „Aber wir haben gedacht, dass es ein guter Start in die Adventszeit sei und würden uns sehr freuen, wenn viele Kinder kommen", so Gabriele und Klaus Bartels vom Orga-Team.