Zwei-Meute-Jagd mit gut 50 Reitern

Reiter, Pferde und Hunde freuten sich auf die Jagd. Foto: A. Wiese

Niedersachsenmeute und Hamburger Meute jagten über schneebedeckte Felder

Meitze (awi). Am Wochenende starteten die Jagdreiter mit einem herausragenden Ereignis in die grüne Saison: Die Niedersachsen-Meute lud zur Drei-Meute-Jagd, die sie alljährlich gemeinsam mit dem Hamburger Schleppjagdverein und dem Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein veranstaltet. In diesem Jahr waren die Niedersachsen die Gastgeber und luden auf den Hof Bäßmann in Meitze ein. Der zurückgekehrte Winter veranlasste zwar den Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein ohne seine Meute anzureisen, doch waren es immerhin noch rund 60 hochbeinige Foxhounds, hinter denen die rund 50 Reiter – bei den gegebenen Bodenverhältnissen natürlich mit der gebotenen Vorsicht – hinterher jagten. Das Wetter war klar und kalt, an sich also gutes Jagdwetter, doch war der Boden stellenweise noch sehr hartgefroren, Schnee und stellenweise sogar Eis stellten eine potentielle Gefahr für Pferd und Reiter dar. Doch alles ging gut. Strecke und Reitweise der verschiedenen Felder wurden selbstverstänlich den Rahmenbedingungen angepasst, denn die Gesundheit der zwei- und vierbeinigen Teilnehmer steht bei allem Spaß an der Sache obenan. Die Zuschauer wurden in warme
Decken verpackt auf langwirtschaftlichen Hängern an die spannendsten und übersichtlichsten Stellen gefahren und sogar eine zweispännige Kutsche folgte den Jagdfeldern, um Rösser, Reiter und Hunde zu beobachten. Und natürlich durften die jagdlichen Bläser nicht fehlen: „Aufbruch zur Jagd“ lautete das Signal zu Beginn, von allen sehnlichst erwartet.