Nachhaltige Wärmedämmung

Cellulosefasern schneiden in einer umfassenden Nachhaltigkeitsbetrachtung sehr gut ab.Foto: djd/Climacell

Cellulose schneidet bei Raumklima, Ökologie und Feuchteschutz gut ab

(djd/pt). Eine gute Wärmedämmung ist die wichtigste Voraussetzung, um ein Haus energiesparend und damit umweltfreundlich zu beheizen. Denn je besser das Gebäude die Wärme in den Räumen hält,
desto weniger muss die Heiztechnik im Keller arbeiten. Ganz unabhängig davon, ob man mit Wärmepumpe, nachwachsenden Rohstoffen, Öl- oder Gas-Brennwerttechnik heizt. Doch neben der Energieeinsparung gibt es noch andere Einflussgrößen, die die Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit einer Dämmung bestimmen. Dazu gehört der Energie- und Rohstoffaufwand bei der Herstellung und beim Einbau, die Entsorgung und Verwertung am Ende der Nutzungszeit sowie bauphysikalische Aspekte, die den Einfluss einer Dämmung auf das Raumklima bestimmen.
In einer Untersuchung kam das Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene (IQUH) Weikersheim zu dem Ergebnis, dass der Recycling-Dämmstoff Cellulose „über gute und teilweise sogar hervorragende ökologische Eigenschaften, ein vorbildliches Brandverhalten und einen sehr guten sommerlichen Wärmeschutz“ verfügt. Besonders hervorgehoben wurde von den Experten die Bedeutung der Feuchteausgleichswirkung von Dämmstoffen, die laut IQUH oft unberücksichtigt bleibt. Der Studie zufolge verfügt Cellulose über eine sehr hohe Zwischenpufferkapazität für Feuchtigkeit aufgrund seiner kapillaren Struktur. Bei plötzlich auftretendem Kondensat durch Wasserdampf bei natürlichen Temperaturschwankungen bietet der Dämmstoff eine hohe Sicherheit. Diese feuchteausgleichende Wirkung trägt zur Vermeidung von Bauschäden durch Feuchtigkeit bei. Unter www.climacell.de gibt es mehr Infos, hier kann der Bericht des IQUH auch heruntergeladen werden.
Bei der Herstellung und Entsorgung schneidet Cellulose ebenfalls gut ab. Aus recyceltem Zeitungspapier hergestellt, ist der Rohstoff- und Energieeinsatz sehr gering. Beim Rückbau eines Bauwerks kann das Material etwa durch Kompostieren problemlos entsorgt werden, während etwa Mineralwolle als Sondermüll deponiert werden muss.
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