So kauft man sicher im Netz

Eine Information der Polizei zum Weihnachtseinkauf im Internet

Wedemark/Langenhagen. Nie war der Weihnachtseinkauf einfacher als in der heutigen Zeit. Das Internet bietet nahezu alles, was das Herz begehrt und das bequeme Shoppen von zu Hause aus wird immer beliebter. Doch beim scheinbar so unkomplizierten Einkauf im Internet ist auch Vorsicht geboten. Deshalb sollte man mit offenen Augen auf Shopping-Tour im Netz gehen. Die Kampagne „Online Kaufen – mit Verstand!“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, des weltweiten Online-Marktplatzes eBay und des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) informiert anhand sieben goldener Regeln über den sicheren Einkauf im Netz. Der Einkauf via Internet gehört immer mehr zum Alltag und erlebt einen wahren Boom. Jedes Jahr kommen viele neue Onlinekäufer aller Altersklassen hinzu, denn die unkomplizierte, schnelle und bei den meis-ten Onlineshops sichere und stressfreie Form des Einkaufens überzeugt auch bislang skeptische Internetnutzer. Doch leider gibt es auch unseriöse Anbieter, die sich gerade die Unerfahrenheit mancher Online-Shopper für ihre Machenschaften zu Nutze machen. Zwar registrierte die Polizei in der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik 2010 mit 107.456 Fällen von Waren- und Warenkreditbetrug mittels Internet insgesamt 2.916 Fälle weniger als im Vorjahr. Trotzdem sollten Internet-Einkäufer auch weiterhin vorsichtig sein. „Jeder kann sich vor Warenbetrug im Internet schützen und dadurch einen finanziellen Schaden vermeiden“, sagt Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg. „Auch beim Einkaufen im Internet sollten allgemeine Sicherheitsempfehlungen immer beachtet werden, denn ein gesundes Misstrauen schützt.“ Christoph Wenk-Fischer, bvh-Hauptgeschäftsführer führt an: „Die kontinuierlich steigende Zahl von Onlinekäufern spricht für die großartige Entwicklung im E-Commerce. Allein in diesem Jahr erwarten wir beim Onlinegeschäft ein Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Die meisten Onlinehändler bieten ihren Kunden erstklassige Sicherheitsstandards und tollen Service beim gesamten Kaufablauf. Leider gibt es aber auch immer noch ein paar „Schwarze Schafe“, die die Kauffreude der Kunden gerade in der kaufintensiven Vorweihnachtszeit erheblich beeinträchtigen können. Onlinekäufer sollten genau abwägen, wo sie welche Daten preisgeben und lieber einmal genauer hinschauen, damit der Einkauf mit einem schönen Geschenk anstatt einer bösen Überraschung endet.“ Dr. Nikolaus Lindner, Leiter Government Relations und Experte für Verbraucherthemen bei eBay in Deutschland ergänzt: „Schon mit der Berücksichtigung weniger Regeln können Käufer ihre eigene Sicherheit auch beim Onlinekauf in der Weihnachtszeit signifikant erhöhen. Ganz wichtig ist es, die Artikelbeschreibung sowie die Versand- und Lieferbedingungen genau zu prüfen und sichere Zahlungsmethoden zu wählen.“
Die sieben goldenen Regeln zum sicheren Einkauf im Internet:
Regel 1: Wählen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals an Dritte weiter.
Regel 2: Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung.
Regel 3: Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters.
Regel 4: Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Lieferbedingungen.
Regel 5: Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden.
Regel 6: Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht bei gewerblichen Anbietern.
Regel 7: Schützen Sie sich vor Datenklau.
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