Umweltfreundlicher bauen

Dach-Steine verursachen in der Gesamtbilanz weniger als die Hälfte des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) im Vergleich zu Dach-Ziegeln. (Foto: akz)

Dach-Steine aus Beton schützen das Klima

In Zeiten des Klimawandels legen immer mehr Menschen Wert darauf, ihr Haus möglichst umweltfreundlich zu bauen oder zu renovieren. Doch welche Baustoffe sind dafür geeignet? In welchem Ausmaß ein Baustoff die Umwelt schont, hängt von vielen Faktoren ab. Damit die Kunden eine fundierte Entscheidung treffen können, untersuchte das renommierte Freiburger Öko-Institut die Umwelteigenschaften von Dach-Steinen und Dach-Ziegeln der Marke Braas. Das Studienergebnis lässt sich jetzt in der Broschüre „An die Umwelt gedacht“ nachlesen, die unter www.braas.de zum Download bereitsteht: Im Umweltvergleich schneiden Dach-Steine aus Beton wesentlich besser ab als Dach-Ziegel aus Ton. Dach-Steine verursachen in der Gesamtbilanz weniger als die Hälfte des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) im Vergleich zu Dach-Ziegeln. Das lässt sich vor allem mit dem niedrigeren Energieverbrauch bei der Produktion erklären. Deckt man ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einer Dachfläche von 160 Quadratmetern mit Dach-Steinen statt mit Dach-Ziegeln, erspart man der Umwelt 1850 Kilogramm CO2. Hätte man in der Vergangenheit alle deutschen Dächer mit Dach-Steinen aus Beton gedeckt, wären etwa 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid gar nicht erst entstanden. Rückgängig machen lässt sich das nicht – aber zumindest für die Zukunft beachten.