24 Stunden auf dem Rad rund um den Brelinger Berg

Die Teilnehmer des 24-Stunden-Radrennens um den Brelinger Berg.
Erschöpfte aber zufriedene Gesichter gab es bei den 35 Teilnehmern des zweiten
24-Stunden-Radrennens in Brelingen. Das Wetter ließ die Fahrer zwar gegen Wind und die kalte Nacht fahren, verschonte sie aber vor der größten Furcht: dem Regen. Die meiste Ausdauer zeigte Johannes Lyda aus Altwarmbüchen, der diese Gelegenheit zur Vorbereitung auf das legendäre Radrennen Paris-Brest-Paris über 1.200 Kilometer nutzte. Er erreichte 629 Kilometer mit 37 Runden. Fünf weitere Fahrer fuhren mehr als 500 Kilometer, alle weiteren zwischen 170 und 500 Kilometer. Mehr als die Platzierung und die nackten Kilometer war das Erlebnis,
gemeinsam zu erkunden, wie weit man mit eigener Kraft fahren kann. Dazu die Fahrt in die Nacht hinein. Pünktlich zur Dämmerung riss die Wolkendecke auf. Zum Sonnenaufgang wurde es nicht einfach hell, sondern die Sonne zeigte einen phänomenalen Auftritt. Nach inzwischen acht bis 16 Stunden im Sattel ist das ein unvergessliches Erlebnis. Das 24-Stunden-Rennen 2016 scheint bereits beschlossen.