Aschenputtel - Ein Märchenmusical auf Rollschuhen

Lynne Osterloh (von links), Syke Osterloh, Julia Schmidt, Anika Schmidt, Tina-Marisa Zemke und Sarah Dölle freuten sich, beim Märchenmusical mitwirken zu können.
Sechs Läuferinnen der Roll- und Eissportgemeinschaft Wedemark hatten die Chance als Gastläuferinnen beim Märchenmusical „Aschenputtel“ mit dabei zu sein. Der ERC Hannover, der seit einem Jahr mit den Vorbereitungen und Proben für das Rollschuh-Musical beschäftigt war, benötigte dringend noch einige größere und erfahrene Läuferinnen, die vor allem bei den Formationsläufen der Tanzbälle im Königsschloss einspringen konnten. Die Läuferinnen von der REG Wedemark haben sich sehr über die Anfrage des ERC gefreut und waren begeistert über die Möglichkeit, Teil eines Rollschuhmärchens zu sein.
Die Aufführungen des Musicals Ende November waren grandios und es gelang den Darstellern, das Publikum vollends mitzureißen. Es wurde mitgefeiert, mitgelacht und auch die ein oder andere Träne wurde aus den Augen gestrichen. Julia Schmidt: „Es war super, wie herzlich wir aufgenommen wurden und wir hatten schnell das Gefühl uns schon ewig zu kennen. Als eine Läuferin des ERC ausfallen musste, wurde ich auch spontan gefragt, ob ich die Rolle der Mutter übernehmen könne.“ Anika Schmidt: „Das Märchen ist mal was ganz anderes. Ich kenne nur kleine Straßenauftritte, aber das Musical war schon eine ganz andere Nummer.“ Lynne Osterloh: „Es hat irre viel Spaß gemacht auf der Bühne zu laufen. Und man hätte mal sehen sollen, was hinter den Kulissen los war. Da haben wir ganz verrückt zur Musik getanzt und es fiel manchmal schwer, leise zu bleiben.“ Syke Osterloh und Sarah Dölle: „Es ist eine ganz neue Erfahrung für uns, im Team zu laufen.“ Tina-Marisa Zemke: „ Es war für mich das erste Mal, dass ich in einer Formation laufen durfte. Diejenigen, die das schon öfter gemacht haben, waren so hilfsbereit. Ich habe sehr viel mitgenommen und dazugelernt.“
Alle sind sich einig, dass es eine tolle Erfahrung war und sehr viel Spaß gemacht hat, dieses Musical zu begleiten. Die Proben und Auftritte sind zwar vorbei, was aber bleibt sind die Freundschaften, die man während der gemeinsamen Zeit geschlossen hat und wenn beim nächsten Musical wieder Läuferinnen gebraucht werden, sind die Sechs bestimmt wieder mit zur Stelle.