Aufstieg und Vizemeister in der Landesliga

Kapitän Johannes Theilmann.

ESC konnte sich im Sander Haifischbecken nicht durchsetzen

Am Sonnabend vor einer Woche ging es für den ESC Wedemark im Sander Haifischbecken zum Rückspiel um die Meisterschaft in der Landesliga Nord gegen den Favoriten ECW Sande Jadehaie. Vor ausverkauftem Haus, 1.500 Zuschauer, mussten sich die Wedemärker beweisen, was keine einfache Aufgabe war, da die Mannschaft nach dem Spiel am 1. April gegen den ECW Sande keine Möglichkeit hatte auf dem Eis zu trainieren, da die heimische Eisbahn am 2. April abgetaut worden ist. Vollkommen unbeeindruckt von der Kulisse und einiger Ausfälle (Patric Bigus und Domenik Wilke) begannen sie das erste Drittel (0:0) und zeigten dem Gegner, dass sie die kleine Chance, die Heimniederlage wettzumachen, noch nutzen wollten, was ihnen im ersten Drittel wirklich spielerisch sehr gut gelungen ist. Auch im zweiten Drittel (3:1) nach dem Rückstand, kämpften sie weiter und versuchten das Spiel noch zu drehen. Leider fehlte ihnen dabei das dazu notwendige Torglück, Chancen gab es genug. In den ersten fünf Minuten des dritten Drittels (5:0) konnten die Jadehaie einen Doppelschlag erzielen.
Die erste Reihe des Gegners mit so erfahrenen Spielern wie Hurbanek und Koubenski drehten noch einmal auf und zeigten ihr über viele Jahre erworbenes spielerisches Können, dem die Jungs nichts mehr entgegenzusetzten hatten. Trotzdem gaben sie nicht auf und kämpften bis zur letzten Minute.
Fazit ist, dass die junge neugegründete zweite Herrenmannschaft des ESC Wedemark Scorpions über die ganze Saison eine hervorragende Leistung abgeliefert hat, obwohl es für die Jungs eine neue Herausforderung war im Seniorenbereich zu spielen. Sie belohnten sich am Ende mit dem Vizemeister-Titel und dem Aufstieg in die Verbandsliga Nord im Seniorenbereich.
Nach dem Spiel kam es noch zu einem bewegenden Treffen, zwischen „ Alter Haudegen des deutschen Eishockeysports“ mit Hans Joachim Hurbanek, einer der besten Torhüter Deutschlands und Fiete Bögelsack. Hurbanek zeigte sich begeistert über die Leistung der jungen Spieler. Nun geht es in eine kleine verdiente Trainingspause, im Mai beginnt dann das Sommertraining, denn wie heißt es so schön „Nach der Saison, ist vor der Saison!“