Bissendorfer scheiden im Viertelfinale aus

Inlinehockey-Saison der Panther endet würdevoll

Die Bissendorfer Panther verpassen durch eine äußerst knappe 3:5 (0:3, 1:0, 2:2)-Niederlage gegen den HC Köln-West Rheinos ein entscheidendes Spiel drei und scheiden somit im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft aus.
Es hat nicht sein sollen. Trotz verschlafenen Starts und 0:2-Rückstand nach gerade einmal zweieinhalb Spielminuten, kämpften die Wedemärker bis zum Umfallen und zeigten den knapp 200 Zuschauern das mit Abstand beste Spiel der letzten zwei Jahre. Dass die Partie über die gesamten 60 Minuten spannend blieb lag vor allem erneut am herausragenden Bissendorfer Torwart Malte Abstoß. Der Schlussmann, welcher mit einer starken Leistung im vorletzten Hauptrundenspiel in Kaarst die Play-off-Teilnahme für seine Mannschaft erst möglich machte, hielt wie schon im Hinspiel mit großartigen Paraden seine Vorderleute im Spiel. Besonders im zweiten Drittel, welches die Panther mit 1:0 für sich entscheiden und somit auf 1:3 vor dem letzten Drittel verkürzen konnten.
Die Raubkatzen witterten nun ihre Chance und es dauerte 69 Sekunden als Jan-Christoph Pries die Kölner Führung auf nur noch ein Tor schmelzen ließ. Zwei Minuten passierte es dann und Felix Gollasch verwandelte einen Bauerntrick zum ersehnten Ausgleich. Die Weiß-Goldenen drückten von nun an auf ihre erste Führung in dieser Endrunde, doch leider sollte den Niedersachsen kein weiterer Treffer mehr gelingen. Stattdessen war es jener Robin Weisheit, der mit einem seiner Geniestreichen seinen Mitspieler vor dem Tor freispielte und dieser zur erneuten Kölner Führung traf. Auch als die Domstädter vier Minuten vor Schluss auf 3:5 erhöhten und die Panther die beiden letzten Minuten in Unterzahl verbrachten, versuchte das Team von Trainer Darian Abstoß alles, um irgendwie die Verlängerung zu erzwingen. Fortuna jedoch stand abermals auf Kölner Seite.