Deutsche Meisterschaft der Schülermannschaften

Die Panther feiern ihren Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften.

Bissendorfer Panther sichern sich Platz 3

Die Schülermannschaft der Bissendorfer Panther hat bei der Deutschen Meisterschaft einen hervorragenden 3. Platz belegt. Nach teilweise beeindruckenden Leistungen im Turnierverlauf wäre dabei mit etwas Glück sogar noch mehr möglich gewesen. Eine schwache Halbzeit ausgerechnet im Halbfinale führte jedoch zur einzigen Niederlage im Turnierverlauf und verhinderte eine bessere Platzierung, so dass man bei der Siegerehrung durch das ISHD-Vorstandsmitglied Werner Hoffmann sowie Gemeindebürgermeister Tjark Bartels den Crash Eagles Kaarst als neuen Deutschen Meister sowie den Fireballs Sterkrade als Vizemeister den Vortritt lassen musste. Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Sven Sobanski war bei der Siegerehrung dabei. Die Spiele der Meisterschaft waren zum Teil hochklassig, spannend und durchgehend fair. Es dominierten die positiven Eindrücke nach einem tollen Wochenende. Der Ablauf und die Organisation funktionierten reibungslos. Zudem war die Atmosphäre in der bereits am Tag der Vorrunde gut besuchten und am Endrundentag mit bis zu 400 Zuschauern voll besetzten Wedemark-Sporthalle in Mellendorf fantastisch und einer Deutschen Meisterschaft würdig. Die Mannschaft der Panther präsentierte sich angeführt von den überragend spielenden Daniel Faber und Tim Strasser bereits in der Vorrunde unglaublich stark und dominierend. Nachdem das Team der Trainer Kristian König, Maxim Faber und Lars Barlsen zunächst den zweiten Vertreter aus Niedersachsen, die SaltCityboars Lüneburg, deutlich mit 7:0 in die Schranken verwiesen hatte, folgte das wohl beste Spiel des gesamten Turniers. In einer schnellen und hochklassigen Partie mit einer Vielzahl von Torchancen auf beiden Seiten hatte man den Topfavoriten aus Kaarst am Rande einer Niederlage. Eine grandiose erste Halbzeit krönte Kapitän Tim Strasser nach Vorarbeit des während des gesamten Turniers stark spielenden Jan Kanning mit einem fulminanten Schlagschuss zur verdienten 1:0-Führung. Doch drei Minuten vor Schluss gelang es den Crash Eagles doch noch, Torfrau Caroline Schmieta zum letztendlich leistungsgerechten 1:1 zu überwinden. Im folgenden Spiel gegen die starken Fireballs Sterkrade knüpften die Panther an diese Leistung nahtlos an. Der anfängliche Rückstand wurde durch Tore von Daniel Faber (3) und Tim Strasser (2) in einen souveränen 5:1-Sieg gedreht. Auch die weiteren Spiele gegen den bayerischen Meister IHC Atting (5:2) und die Red Devils Berlin (5:0) wurden gewonnen, so dass in weiten Teilen der abschließenden Vorrundenpartie gegen den TV Augsburg die Leistungsträger geschont werden konnten. Die Spieler der zweiten und dritten Reihe um Jan Stahlhut, Simon Dyck und Jean-Lennert Reckert sowie Luc Conseil, der als zweiter Torwart eine gute Leistung bot, zeigten, was sie im Verlauf der Saison gelernt haben, so dass am Ende ein 4:2 für die Panther zu Buche stand. Mit 11:1 Punkten und 27:6 Toren belegte man in der Vorrunde ungeschlagen den zweiten Platz hinter den Crash Eagles Kaarst, die bei ebenfalls 11 Punkten lediglich das bessere Torverhältnis aufwiesen. Im Halbfinale am Sonntag stand den Panthern dann mit den Fireballs Sterkrade ein alter Bekannter gegenüber, der bis dahin stets besiegt werden konnte. Und das Spiel begann auch verheißungsvoll. Die Fireballs bekamen gleich zu Beginn des Spiels zwei Strafzeiten, die die Panther konsequent durch Tore von Jan Kanning und Daniel Faber zum 2:0 nutzten. Danach entwickelte sich ein verteiltes Spiel mit leichten Vorteilen für die Panther, ohne dass zunächst weitere Tore fielen. Nach der Pause aber kam völlig unerklärlich der Einbruch. Nach dem Anschlusstreffer der Fireballs durch einen abgefälschten Schuss in der 17. Spielminute wurde der normale Spielaufbau vernachlässigt und der Gegner übernahm immer mehr das Kommando. So lagen die Fireballs nach einem Doppelschlag in der 21. Minute plötzlich sogar in Führung. Die Panther wehrten sich bis zum Ende gegen die drohende Niederlage. Allerdings gelang kein Treffer mehr, vielmehr nutzten die Fireballs noch einen ihrer Konter zum 4:2. Eine schwache Halbzeit hatte gereicht, den Traum vom Finale zu zerstören. Im zweiten Halbfinale besiegten die Crash Eagles Kaarst den IHC Atting deutlich mit 10:0. Im anschließenden Spiel um Platz 3 gegen den IHC Atting zeigten sich die Panther gut erholt. Mit einem ungefährdeten und überzeugenden 6:2-Erfolg konnte man die Bayern bezwingen. Im Endspiel setzten sich die Crash Eagles Kaarst mit 3:0 gegen Sterkrade durch und wurden Deutscher Meister. Nach den Spielen der Platzierungsrunde belegten die Red Devils Berlin Platz 5, die SaltCityBoars Lüneburg Platz 6 und der TV Augsburg Platz 7. Bei der Wahl der besten Spieler wurde Tim Strasser zusammen mit Maja Macpohl (Fireballs Sterkrade) sowie Lennart Otten und Dennis König von den Crash Eagles Kaarst in das Allstar-Team gewählt. Zudem wurde Caroline Schmieta als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet.