Erste Niederlage für die Pantherdamen

Nachdem das vorherige Regionalligaspiel wegen Feuchtigkeit in der Ahauser Halle bereits unterbrochen werden musste, mussten die Pantherdamen bangen, umsonst nach Ahaus gereist zu sein. Nachdem sechs Ahauser Anhänger mit Gasbrennern über eine Stunde lang den feuchten Hallenboden trocken "gebrannt" hatten, hieß es auf einmal: in einer halben Stunde ist Anpfiff. Aufgewühlt liefen die Panther sich warm, zogen sich voller Eile an und standen bereit am Spielfeld, welches jedoch noch nicht ganz fertig war. Mit 45 Minuten Verspätung schrillte es nun zum Bully. In einer nach Gas stinkenden Halle zu spielen war nicht unbedingt angenehm und gesund. Zumal sich die Pantherdamen seit Jahren in Ahaus schwer tun. Das erste Drittel startete voller Kampfgeist. Mit Chancen auf beiden Seiten. Es wurde ordentlich gefightet, doch der Hartplastikball wollte absolut nicht in das Ahauser Tor. In der 17. Spielminute dann das erste Tor. Aber für Ahaus. Carolina Backeshoff traf in einer Überzahl zum 1:0. So ging es dann in die erste Drittelpause. Dort wurde noch einmal angemahnt enger an den Gegenspielerinnen zu bleiben.
Gesagt getan - die Pantherdamen starteten wieder besser ins Spiel. Aber auch in diesem Drittel sollte es nicht sein, dass die Pantherdamen ins Tor trafen, zumal die Ahauser Torfrau Tanja Weber wirklich stark war. Die Panther wurden von Minute zu Minute schwächer. Und so kamen die Ahauser im 2. Drittel noch zweimal zum Zug. Melanie Eisold und Janine Weber erhöhten zum 3-0. In der zweiten Drittelpause erneut die Ansprache alles zu geben. Aber auch da gelang den Panthern kein Tor. Und die gut aufgelegten Ahauser erhöhten durch Christina Liesner und Franziska Weber auf 5-0. Das Ergebnis spiegelt nicht die Leistung der Panther wieder. Es kann nur besser werden. Jetzt heißt es ordentlich trainieren und am kommenden Wochenende in Bockum alles geben.
Für die Panther spielten:
Marina Tiedge, Tina Bombeck, Ira Hornbostel, Wiebke Schumacher, Viola Lorenz, Julia Koch, Jana Ostermann, Karen Webner, Anke van Issem, Sonja Dittmer, Sarah Sperber, Jennifer Hübner, Silke Schulz.