Gruppensieg vorzeitig gesichert

2. Herren lässt Harsefeld keine Chance

Kürzlich stand das vorletzte Spiel der Hauptrunde in der Landesliga Nord Gruppe B der 2. Herren des ESC Wedemark Scorpions an. Zu Gast war die 1b aus Harsefeld. Das erste Eishockeyspiel im November ging zwar mit 5:4 zugunsten der Scorpions aus, doch blieb es bis ins letzte Drittel ein offenes Spiel.
Das erste Drittel begann wie fast jedes Spiel mit Abtasten des Gegners. Ziemlich schnell wurde die Überlegenheit des ESC-Teams deutlich. Das Spiel fand fast ausschließlich im Harsefelder Drittel statt. Einige Torchancen ergaben große Gefahr für den Gäste-Goalie, der allerdings alles entschärfen konnte. Man merkte den Gästen schnell an, dass sie müde wurden. Es dauerte dennoch bis zur 14. Spielminute bis das erste Tor fiel – 1:0. So richtig Spielfluss wollte aber noch nicht aufkommen. Die ESCler hatten weiterhin viel zutun, um den Torwart der Harsefelder zu beschäftigen. Ein weiteres Tor fiel jedoch vor der ersten Pause nicht mehr.
Der mittlere Spielabschnitt startete schwung- und viel druckvoller von den „kleinen“ Scorpions. Das Spielgeschehen fand erneut hauptsächlich im Harsefelder Drittel statt. Diesmal dauerte es aber nicht ganz so lange, denn in der 26. Minute ertönte erneut die Torsirene – 2:0. Noch in der ersten Hälfte des Spiels schraubten die ESCler das Ergebnis auf 3:0. Kurz darauf konnte man fast 1:30 Minuten in doppelter Überzahl spielen, jedoch ohne etwas Zählbares zu erzielen. Rund zwei Minuten vor der zweiten Pause schlugen die Jungs erneut zu – 4:0.
Die letzten 20 Minuten konnten die Wedemarker nun ruhiger angehen bei einem Vier-Tore-Vorsprung. Die Gäste wirkten frustriert und versuchten die Spieler des ESC hin und wieder zu provozieren, was zur Folge hatte, dass man in 3:4-Unterzahl für fast zwei Minuten spielen musste. Die perfekte Antwort darauf hatte das Team kurz nachdem beide Mannschaften wieder vollzählig waren mit dem fünften Tor des Abends. Nur wenige Minuten später folgte das 6:0 – die Vorentscheidung in diesem sehr einseitigen Spiel. Auf der Uhr standen noch zehn Minuten bis zum Abpfiff als der Stachel den endgültigen „Stoß“ setzte zum 7:0. Das Spiel hätte auch deutlich höher ausgehen können. Viel wichtiger sind die drei Punkte, die den Jungs vom ESC Platz eins nicht mehr nehmen lassen.