Hart erarbeitete 3 Punkte

Tobias Maeter wechselt aus der Oberliga Nord in die Wedemark.

ESC Wedemark Scorpions – HSV 7:3

Wenige Tage vor Weihnachten war es für die ESC Wedemark Scorpions wieder Zeit auf dem heimischen Eis auf Torejagd zu gehen. Etwas zur Nebensache wurde, dass der ESC einen neuen Spieler in seinen Reihen hat: Tobias Maeter wechselt aus der Oberliga Nord in die Wedemark.
Die Eishockeymannschaft des Hamburger SV trat mit nur zehn Feldspielern und einem Torwart an. Zahlenmäßig zwar überlegen, aber es sollte sich im Laufe des Abends zeigen, dass die Wedemärker, die 15 Feldspieler zur Verfügung hatten, große Mühe hatten, das Spiel unter Kontrolle zu bringen.
In der ersten Hälfte des ersten Drittels sah es so aus, als wären die Gäste nicht zahlenmäßig unterlegen. Sie hatten mehr Spielanteile als die ESCler. Es dauerte bis zur 16. Spielminute bis die Torsirene zum ersten mal schallte – 1:0 durch Cederic Neske auf Vorlage von Martin Berg. Nur 21 Sekunden später klingelte es erneut hinter dem Gäste-Goalie – 2:0 von Reiko Berblinger, auf Vorlage von Eibe Janssen. Mit diesem Zwischenstand und bisher ohne Strafen auf beiden Seiten, ging es zum ersten Mal in die Kabine.
Das zweite Drittel begann genau wie das erste, mit mehr Spielfluss bei den Hansestädtern. Aber selbst eine zweiminütige Überzahl (Marc-André Keller saß auf der Strafbank) konnte nichts am Ergebnis ändern. Den Gästen von der Elbe ging im Laufe des Drittels die Luft aus. Die Wedemärker taten sich dennoch schwer. Viele Chancen auf beiden Seiten, Tore wollten aber keine fallen. Gut zwei Minuten vor dem Ende waren es erneut die Wedemärker, die am Ergebnis etwas zu ihren Gunsten ändern konnten – 3:0 durch Martin Berg auf Vorlage von Cederic Neske. Ein hartes Stück Arbeit bis zur zweiten Pause. Beide Mannschaften kamen motiviert aus der Kabine zu den letzten, entscheidenden 20 Minuten.
Die Gäste wehrten sich fortan mit allem was sie aufbieten konnten. In der 43. Minute legten die Wedemärker nach, Cederic Neske netzte zum 4:0 ein. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter einen Penalty für den HSV, der von Marcel Schulz auch verwandelt wurde – 4:1. Kaum zwei Minuten später legte Tim Busse sauber auf Martin Berg auf, der ohne Probleme die Scheibe ins Tor schob – 5:1. Nur 30 Sekunden später, die Scorpions noch euphoriert vom fünften Tor, überwand erneut Marcel Schulz den Goalie Maxim Jar – 5:2. Nur wenige Minuten später durften die Fans der Heimmannschaft erneut jubeln, als Reiko Berblinger auf Vorlage von Dmitriy Nevzorov zum 6:2 einnetzte. Gut sechs Minuten vor dem Ende kamen die stark kämpfenden Gäste noch einmal heran. Mario Behrens traf zum 3:6 aus der Sicht der Elbstädter. Den Schlusspunkt setzte kurz darauf Reiko Berblinger mit seinem zweiten Tor des Abends zum 7:3.
Die ESC Wedemark Scorpions wünschen all ihren Fans und Freunden einen guten Rutsch und alles Gute für 2014.