Hart erkämpfter 4:2-Erfolg

Torschütze Jasper von Hörsten allein auf weiter Flur. Foto: T. Puls

MTV Mellendorf bezwingt TSV Berenbostel

(tp). Im Duell der Verfolger haben sich die derzeit auf Tabellenplatz zwei stehenden Mellendorfer gegen den Tabellenvierten aus Berenbostel mit 4:2 (2:1) durchgesetzt. Trainer Alexander Fleischer zeigte sich aufgrund der schlechten personellen Ausgangslage mit dem Ergebnis natürlich sehr zufrieden, auch das Auftreten seiner Mannschaft stimmte ihn positiv: „Die ersten 20 Minuten waren überragend, am Ende ging uns etwas die Puste aus, aber wir haben das Ergebnis über die Zeit gebracht.“
In eben jenen 20 Minuten legten die Mellendorfer den Grundstein für den Auswärtserfolg, erzielten Nils Gottschalk und Jasper von Hörsten in diesem Zeitraum doch gleich zwei schnelle Tore. „Taktisch war das zu dem Zeitpunkt wirklich stark von uns“, erkannte Fleischer an, monierte allerdings das Defensivverhalten im restlichen Spiel: „Anschließend haben wir in der Rückwärtsbewegung einiges vermissen lassen.“ Dazu kam, dass die MTV-Defensive die Gastgeber mit einer Fehlerkette vor der Halbzeit geradezu einlud über den schnellen Anschlusstreffer wieder zurück ins Spiel zu finden (33. Minute).
In der zweiten Hälfte zollte der MTV seiner dünnen Personaldecke dann weiterhin Tribut. Felix Deneckes erster Startelfeinsatz war bereits nach 52 Minuten vorbei, für ihn kam A-Junior Moritz Alms, der nur zehn Minuten brauchte um gleich nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Nachdem Jasper von Hörsten knapp vor dem gegnerischen Tor gescheitert war, sorgte er aus kurzer für die erneute 3:2-Führung. Just nachdem die Berenbosteler in der 60. Minute ausgeglichen hatten. Zweitherrenspieler Constantin Holz gab ebenfalls sein Pflichtspieldebut in der ersten Herren und half hinten mit den Sieg über die Zeit zu retten. Ein schöner Kopfball von Nils Gottschalk nach langer Freistoßflanke von Dominic Meyer brachte schließlich kurz vor Schluss die endgültige Entscheidung. „Am Ende waren wir platt“, so Fleischer, „da sich die Gastgeber allerdings eher mit sich selbst und dem Schiedsrichter beschäftigt haben, konnten wir den Sieg über die Zeit bringen.“
Dabei zeigte sich das Sturmduo Gottschalk und von Hörsten als äußerst effizient, zudem machte die Innenverteidigung um Jan Junker und Ilas Kraftschik einen starken Job.
Es spielten: Kreuschner – Hesse, Kraftschik, Junker, Grünke – Gottschalk, Zillmer (70. Holz), J.Puls, Meyer, Denecke (52. Alms) – von Hörsten (80. Karamac)