Inlineskater-Hockey Regionalliga Nord: 2. Herren der Bissendorfer Panther gerät in Bremerhaven mit 3:9 unter die Räder

Nach dem Sieg beim Meisterschafts-Favoriten Lüneburg gelang es der Panther-Reserve beim nächsten Auswärtswärtsspiel bei den Whales aus Bremerhaven leider nicht, an diese Leistung anzuknüpfen, und daher verlor sie dieses Spitzenspiel der Regionalliga Nord verdientermaßen mit 3:9. Nachdem man im ersten Drittel bereits mit 0:5 in Rückstand geriet, waren die Voraussetzung bereits nach 20 Minuten für die Panther denkbar schlecht, um sich auf dem ersten Tabellenplatz zu behaupten.
Aber noch war nichts verloren und im zweiten Drittel kamen die Bissendorfer engagierter aus der Pause. Folgerichtig erzielte Kai Steinmann nach Zuspiel von Oliver Kummer in der 23. Minuten den ersten Treffer, Hoffnung keimte auf. Dennoch wollte den Gästen an diesem Tag leider nicht viel gelingen und so waren es die Bremerhavener, die mit drei Toren in Folge ihren Vorsprung auf 8:1 ausbauten Lediglich Ole Schmieta betrieb mit im zweiten Abschnitt mit einem Treffer noch etwas Ergebniskosmetik.
Was im letzten Drittel vor sich ging, war vor allem für die Bissendorfer Panther schwer nachvollziehbar. Obwohl Bremerhaven das Spiel unter Kontrolle und den Sieg so gut wie sicher hatte, begann die Heimmannschaft, äußerst unfaire Attacken auf die Panther zu starten. Stockchecks von hinten und Kniechecks waren auf einmal die Regel, die meisten Vergehen blieben ungeahndet, sogar ein Faustschlag, den ein Bremerhavener Spieler im Torjubel gegen Stephan Nebel verteilte, wurde nicht bestraft. Lediglich ein Stockcheck von hinten in die Bande gegen Conny Goebel wurde mit einer fünfminütigen Strafe bedacht. Conny Goebel konnte das Spiel nach diesem Foul nicht fortsetzen. Liam Janotta erzielte auf Vorlage von Oliver Kummer noch ein Tor zum 3:9-Endstand, das Spielerische war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits vollkommen in den Hintergrund geraten.
Der unrühmliche Höhepunkt ereignete sich, als das Spiel bereits abgepfiffen war. Beim obligatorischen Shakehands, das normalerweise eine Geste des Fair-Plays darstellt, verdrehte ein Spieler von Bremerhaven Liam Janotta völlig unerwartet so die Hand, dass der Bissendorfer Spieler nach dieser Aktion noch verletzungsbedingt behandelt werden musste. Zum Glück trug niemand langfristige Verletzungen davon, sodass beim nächsten Spiel am 27. August um 18 Uhr bei den Maddogs in Empelde alle Panther-Spieler wieder einsatzfähig sind.
Für die Bissendorfer Panther spielten: Lukas Lüdicke, Philip Grittner, Stephan Nebel, Oliver Kummer (0/2), Jonas Reichelt, Cornelius Goebel, Jan Boettcher, Liam Janotta (1/0), Stefan Tippl, Kai Steinmann (1/0), Timon Wilkening, Ole Schmieta (1/0), Janne Goebel, Daniel Faber, Max Reckert. Strafzeiten – Salt City Boars Lüneburg: 15 Minuten; Bissendorfer Panther: zwölf Minuten.