Jetzt auf Platz sieben

Panther gewinnen wichtiges Spiel in Assenheim

Vor fast 100 mitgereisten Fans aus der Heimat gewannen die Panther gegen den direkten Play-Off-Kandidaten aus Assenheim bei Frankfurt mit 7:3. Mit diesem Sieg rücken die Panther auf den siebten Rang der ersten Skaterhockeybundesliga vor – ein Abstieg ist zwar noch theoretisch möglich, bei noch zwei ausstehenden Partien aber fast ausgeschlossen.
Für die Panther stand vor der Partie eine Menge auf dem Spiel: Die IVA Rhein Main Patriots aus Assenheim lagen vor dem Wochenende noch deutlich vor den Raubkatzen aus der Wedemark. Durch eine Niederlage der Patriots am Sonnabend in Duisburg – ebenfalls ein heißer Kandidat um die letzten Play-Off-Plätze – waren die Patriots in Zugzwang. Für die Panther stand nichts weniger als ein wesentlicher Schritt Richtung Klassenerhalt und in die Play-Offs auf dem Zettel. Dementsprechend motiviert und perfekt eingestellt gingen die Panther zu Werke.
Die zahlreichen mitgereisten Fans sahen von der ersten Minute an eine dominierende Mannschaft aus Niedersachen, die den Frankfurtern kaum Raum zur Entfaltung ließ. Bereits in der zweiten Minute konnte Maxim Faber auf sensationelle Vorlage seines eigenen Torwartes, Danny Sellmann, das erste Mal die Arme in die schwülheiße Luft der Frankfurter Halle zum Torjubel strecken. Und die Panther legten kontinuierlich nach: Timo Gollasch bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft auf Vorlage von Niclas Köhn, Kapitän Markus Köppl auf Vorlage von Nationalspieler Sebastian Miller und Tommy Sellmann auf Vorlage von Maxim Faber sorgten für einen ordentlichen Vier-Tore-Vorsprung nach 20 Minuten.
„Im ersten Drittel hatten wir den Gegner und das Spiel im Griff“, so Coach Darian Abstoß – allerdings war davon im zweiten Drittel nicht mehr viel zu sehen. Zunächst überstanden die Wedemärker eine fünfminütige Unterzahl, mussten aber direkt im Anschluss den ersten Treffer der Patriots hinnehmen. In der 34. Spielminute legten die Frankfurter dann gar noch mit einem weiteren Treffer nach und die Panther gerieten mehr und mehr ins Schwimmen. Zum Glück für die Panther konnte Marcel Knoke kurz vor der Sirene zur zweiten Pause auf Vorlage von Routinier Jan-Christoph Pries, der am Wochenende seinen 35. Geburtstag feierte, zum 5:2 erhöhen.
Die Kabinenpredigt in der Drittelpause von Coach Abstoss zeigte im Schlussabschnitt die gewünschte Wirkung: Mit der Souveränität aus dem ersten Durchgang ließen die Panther, angetrieben von ihren frenetischen Fans, im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen und sorgten mit zwei weiteren Treffern von Felix Gollasch auf Vorlage von Kapitän Köppl und durch Maxim Faber bei einem bedeutungslos gewordenen Gegentreffer der Assenheimer für einen am Ende völlig verdienten 7:3-Erfolg. „Man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir in den letzten Monaten klar steigende Form bewiesen haben – ich denke, dass die drei Punkte mehr als verdient sind“, so Trainer Abstoß nach der Partie.
Für die Panther geht es nun in eine fünfwöchige Sommerpause. Danach erwarten die Raubkatzen noch zwei sehr wichtige Spiele gegen die direkten Play-Off-Konkurrenten aus Krefeld und Duisburg.