MTV unterliegt Aufstiegsfavorit

MTV-Coach Fleischer schwört seine Mannschaft nach der Heimniederlage noch einmal ein. Foto: T. Puls

Unnötiges 1:4 gegen TV Badenstedt

(tp) Der Mitaufsteiger TV Badenstedt hat das erste Rückrundenspiel beim Mellendorfer TV am Ende deutlich mit 4:1 (1:0) gewonnen. MTV-Trainer Fleischer dazu: „Wir haben eigentlich gut dagegen gehalten. Die individuelle Klasse hat schließlich den Unterschied gemacht.“ Letztlich war es wie so oft in dieser Saison eine Partie, in der die Spieler vom MTV mehr hätten erreichen können, wie so oft gingen sie allerdings wieder ohne Punkte nach Hause. Der Tabellenzweite aus Badenstedt, der sich vor der Saison mit diversen Landes- und Oberligaspielern verstärkt hatte, hatte es schließlich vor allem Lewis Asamoah, dem kleinen Bruder des ehemaligen Nationalspielers Gerald, zu verdanken, dass die Hannoveraner am Ende zu einem klaren Auswärtserfolg kamen. Bevor dieser allerdings per Hacke in der 40. Minute das erste Tor des Tages erzielte, hätte Benjamin Boschen die Gastgeber bereits in Führung bringen können. Frei vor dem Tor schob er den Ball allerdings knapp am Tor vorbei. Die Mellendorfer präsentierten sich allgemein lauf- und zweikampfstark, speziell über die linke Seite entfachte der starke Lukas Lüder immer wieder Druck. So kam Benjamin Boschen schließlich kurz nach der Gästeführung postwendend zur potenziellen Ausgleichschance, frei vor dem Tor vergab er allerdings erneut. Es ging schließlich mit einem 0:1 in die Pause.
Nach dem Wechsel präsentierten sich die Gäste zielstrebiger. Nachdem Boschen erneut eine Großchance hatte liegen lassen, sorgten Ilyas Isik (62. Minute) und erneut Asamoah mit einem herrlichen Fallrückzieher (73.) für die Vorentscheidung. Ümran Duyar konnte anschließend nur noch verkürzen (77.), ehe wiederrum Asamoah per Elfmeternachschuss den Endstand besorgte. Trainer Fleischer zeigte sich nach dem Spiel allerdings erbost über das Benehmen der Gästemannschaft: „An Arroganz war das heute nicht zu überbieten. Die Badenstedter haben Trainerteam, Mannschaft und unsere Betreuerin durchgängig beleidigt, das ging überhaupt nicht.“ Es spielten: Kreuschner – Burblies, Krampe, Struckmeier, Formella – Kociszewski (74. Jago), Yavuz, Duyar, Lüder (59. Meyer) – Boschen (82. Gottschalk), Tiedtke.