Naturschauspiel bei Resses Unentschieden

Der Rain(bow)man Kapitän Markus Hartelt.
Am vergangenen Samstag wechselte das Wetter alle paar Minuten. Das passte zum Spiel der I. Herren des SV Resse gegen den Garbsener SC. Es wogte hin und her. Das Hinspiel hatte der SVR noch souverän mit 4:1 gewonnen. Diesmal stand eine fast komplett veränderte Garbsener Elf auf dem Platz und machte es den Ressern richtig schwer und gingen 1:0 in Führung. Trotzdem erkämpften sich die Männer von Trainer Michael Schütz noch in der ersten Halbzeit eine 2:1-Führung. Ein versprungener Ball von Garbsens Torhüter fiel direkt vor die Füße von dem gut anlaufenden Robin Grotzke, der keine Mühe hatte einzuschieben. Das 2:1 durch Robin Kugler, Vorlage Torjäger Basti Limper, war gleichzeitig der Pausenstand.
In der zweiten Halbzeit ging es weiter rauf und runter. Die Gäste wurden etwas stärker und erzielten folgerichtig den Ausgleich. Das Spiel würde nun härter, ohne unfair zu sein. Viele Zweikämpfe wurde geführt, von denen einer im Strafraum der Resser stattfand. Der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Im Tor des SV Resse wiederum Kapitän Markus Hartelt, also ein Feldspieler. Trotzdem hielt der „Kapitano“ den hart getretenen Elfmeter der Garbsener. Auf der anderen Seite wurde den Ressern ein Elfmeter nicht gegeben, sodass das 2:2 den Endstand darstellte.
Die Resser waren in diesem Spiel mit einer nochmals verjüngten Mannschaft angetreten. Der älteste Feldspieler war 28 Jahre, aber der nächst jüngere erst 22 und der Rest 19 und 20 Jahre alt. „Super, wie unsere junge Truppe sich verkauft hat. Sie hat alles gegeben. Am Ende fehlte ein wenig Glück, noch den Siegtreffer gegen eine starke Garbsener Mannschaft zu erzielen. Trotzdem: Hut ab für die gezeigte Leistung“, so der Präsident des SV Resse, Andreas Ringat.