Panther erstmals nicht in den Play-Offs um die deutsche Meisterschaft

Trotz einer engagierten Leistung holen die Bissendorf Panther in der ersten Skaterhockeybundesliga erneut keine Punkte auf des Gegners Platz. Beim TV Augsburg gab es für die Niedersachsen eine knappe 9:7-Niederlage. Selbst ein Sieg hätte am Samstag allerdings nicht mehr für den Einzug in die Play-Offs gereicht.
Die Ausgangslage war für die Panther nach der über sechsstündigen Anreise klar: Nur ein Sieg der Panther und eine Niederlage der Highlander Lüdenscheid in Essen würde die Chance eröffnen, doch noch in die Play-Offs um die deutsche Meisterschaft hineinzurutschen. Beides wurde aber nichts und so beenden die Panther erstmals in ihrer Bundesligahistorie die Saison nach der Hauptrunde ohne die Play-Offs. Einer der Hauptgründe für das Verpassen der Endrunde war sicherlich die extreme Auswärtsschwäche der Panther. Lediglich drei Punkte konnten die Raubkatzen in der Fremde ergattern und trotzdem zeigten die Panther erneut eine engagierte Leistung in Augsburg. Anders als vor Wochenfrist in Duisburg, wo man im ersten Drittel komplett unter die Räder geriet, legten dieses Mal die Norddeutschen vor: Keine vier Minuten waren gespielt, da führten die Panther schon mit 2:0 durch Treffer von Janne Goebel und Tommy Sellmann. Auch in der Folge hatten die Panther das Spiel und den Gegner im Griff bis die Unparteiischen gleich zwei Panther gleichzeitig in die Strafbox schickten. Die anschließende Überzahl nutzten die Augsburger, um den Anschluss zu erzielen und wieder ins Spiel zu finden. So entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, den Augsburg zum Ausgleich nutzen konnte. Mit 2:2 ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt ging Augsburg zunächst in Führung, Maxim Faber konnte aber kurz darauf in Überzahl ausgleichen. Und auch die nächste Überzahl der Panther konnte genutzt werden: Sebastian Miller erzielte mit einem trockenen Schlagschuss die nächste Pantherführung. Allerdings bewiesen die Bayern danach ebenfalls, dass sie das Überzahlspiel beherrschen und erzielten in zwei aufeinanderfolgenden Pantherstrafzeiten jeweils einen Treffer zum Drittelendergebnis von 6:5 für Augsburg.
Im Schlussabschnitt ging es dann zunächst mit einem offenen Schlagabtausch weiter. In der 43. Minute zog Augsburg auf 7:5 davon zog. Als in der 46. Minute gar das 8:5 fiel, glaubten die nur knapp 100 Zuschauer schon an die Entscheidung für Augsburg, doch Tommy Sellmann und Chris Otten sorgten mit ihren Treffern noch einmal für Spannung. Kurz vor Schluss nahm Panthercoach Soccio dann noch Grittner aus dem Tor zugunsten eines weiteren Feldspielers, wurde für diesen Mut aber nur mit einem Gegentor zum Endstand von 9:7 belohnt. Die Panther beenden damit die Saison auf Rang zehn und bleiben damit hinter den eigenen Erwartungen und Zielen zurück.