Panther: Heimsieg gegen Krefeld

Bissendorf festigt mit fünften Sieg im sechsten Spiel den vierten Tabellenplatz

Ohne den weiterhin verletzten Florian Surkemper begannen die Bissendorfer um Kapitän Markus Köppl nicht so, wie sie die beiden letzten Spiele aufgetreten waren. Die Marschrichtung der Trainer wurde in den ersten Minuten des ersten Abschnitts gegen die in den letzten Spielen sieglosen Krefelder SkatingBears in kleinster Form umgesetzt. Viel zu viel Platz ließen die Panther den Gästen und wirkten so, als säßen sie noch in der Kabine. Folgerichtig war auch die Führung der Krefelder in der dritten Minute. Zwar egalisierte Jan Dierking diesen Treffer zum 1:1-Ausgleich, jedoch war dies noch kein Weckruf für die Wedemärker. Nachdem die auf Konter lauernden Krefelder bis zur achten Minute auf 3:1 davongezogen waren, nahm Trainer Lücker eine Auszeit und rüttelte seine Mannen wach. Mit Erfolg. Zunächst wurde Benjamin Hahnemann schön von Markus Köppl freigespielt und verlud den Goalie der Gäste. Nur 70 Sekunden später traf Maxim Faber zum Ausgleich kurz vor Drittelende.
Die energische Ansprache der Trainer in der Kabine zeigte Wirkung. Bissendorf spielte nun konsequent gegen den Mann und Krefeld konnte sich fast nur noch durch Befreiungsschläge retten. Tim Marek mit einem Hammer im Powerplay, Lars Barlsen mit einem glücklich vom Gegner abgefälschten Schuss und Benjamin Hahnemann schossen eine mittlerweile verdiente 6:3-Führung heraus und auch die knapp 250 Zuschauer in der Wedermarkhalle merkten, dass die Panther endlich zu ihrem Spiel gefunden hatten. Im Schlussabschnitt dominierten die Panther dann weiter. Jan Dierking vollstreckte allein vorm Tor stehend, erneut Hahnemann und Marek erhöhten gegen die nun resignierenden Krefelder auf 9:3. Krefeld konnte durch zwei Treffer von Holthausen innerhalb von 57 Sekunden den Abstand zwar noch einmal verkürzen, aber in der Folgezeit zeigten die Panther streckenweise feinstes Skaterhockey. Felix Gollasch mit einem Tor im Powerplay und einem wunderschönen Onetimer in den Winkel erhöhte auf 11:5, bevor Hahnemann in der 60. Minute seinen vierten Treffer des Abends erzielte und das Dutzent vollmachte. Die Trainer waren schlussendlich mit dem verdienten Sieg und der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden.
Am kommenden Donnerstag geht es für die Panther zum Meisterschaftsfavoriten und Tabellenführer nach Köln, bei dem man sich keine Schwächeperiode leisten darf. Nur zwei Tage später erwarten die Panther dann den deutschen Meister TV Augsburg.
Tore: 0:1 (02:13) Bernhardt (Komor), 1:1 (03:06) Dierking (Miller), 1:2 (04:02) Steinborn (Müller), 1:3 (07:37) Holzhausen (Steinborn), 2:3 (18:17) Hahnemann (Köppl), 3:3 (19:27) Faber (Gollasch), 4:3 (24:55) Marek bei 4-3, 5:3 (32:11) Barlsen (Pries), 6:3 (34:43) Hahnemann (Sellmann, T.), 7:3 (41:31) Dierking (Köppl), 8:3 (42:42) Hahnemann (Sellmann, T.), 9:3 (44:40) Marek (Dierking), 9:4 (45:42) Holzhausen (Bothe), 9:5 (46:39) Holthausen, 10:5 (48:15) Gollasch (Hahnemann) bei 4-3, 11:5 (56:28) Gollasch (Barlsen), 12:5 (59:05) Hahnemann (Janotta).