Panther-Jugend wird Deutscher Vizemeister

Trainer, Betreuer und Mannschaft der Bissendorfer Panther freuen sich über die Deutsche Vizemeisterschaft.

Bissendorfer Inlinehockey-Spieler zeigen sich in Bestform

Es ist nichts Ungewöhnliches für die Mannschaften der Bissendorfer Panther, bei Turnieren um die Deutsche Meisterschaft zu spielen. Am zweiten Adventswochenende traten die neun besten Jugendmannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet in Bochum an, um sich miteinander zu messen. Die Panther hatten sich hierfür durch die konstant hohen Leistungen in der Saison schon früh darauf vorbereitet. Dennoch war im Vorfeld des Turniers kaum einzuschätzen, wie stark die Mannschaften auftreten würden. Lediglich zwei der Teams kannten die Spieler aus der bisherigen Saison. So gingen die Trainer der Panther auch ohne harte Platzierungserwartungen an die Spieler in das Turnier.
Diese Taktik scheint sich ausgezahlt zu haben, denn die noch teilweise sehr jungen Spieler traten konzentriert und unerschrocken gegen körperlich teils deutlich überlegene Spieler auf. So war der Gruppensieg am ersten Tag klar und verdient. Da in drei Gruppen gespielt wurde, trafen die Panther dadurch aber auch auf die Besten der anderen beiden Gruppen und sahen sich in der Zwischenrunde mit den beiden Favoriten des Turniers konfrontiert. Um nicht auf Platz fünf zu landen, war ein Sieg erforderlich. In einem an Dramatik nicht zu überbietendem Spiel bezwangen die Panther die Mannschaft aus Krefeld mit 3:2. Dieses Spiel war dann auch das psychologisch Wichtigste für die jungen Panther. Mit dem gewonnenen Selbstbewusstsein liefen sie dann gegen Preussen Berlin in das Halbfinale ein. Die Berliner setzen teilweise sehr unschön und übertrieben hart ihren Körper ein. Symptomatisch trafen sich gleich drei Spieler der Preussen auf der Strafbank. Glücklicherweise ging das Spiel dennoch ohne Verletzungen aus. Unbeeindruckt von der hohen körperlichen Präsenz trafen die Bissendorfer fünfmal mehr zum Sieg. Damit war der Einzug in das Finale gesichert.
Das Finale gegen den Platzhirsch und mehrfachen deutschen Meister Kaarst verloren die Panther schließlich klar, was aber den Spielern und den mitgereisten Betreuern, Trainern und Eltern die beste Laune keineswegs verderben konnte.
Erstmalig seit 2009 erreichten die Panther damit als einzige norddeutsche Mannschaft das Endspiel, das sehr bewegend mit der Nationalhymne eingeläutet wurde.
Für die Panther spielten: Daniel Faber (Kapitän), Tim Strasser (Assist), Caroline Schmieta (Goalie), Maja Dyck (Goalie), Erik Schöler, Jean-Lennert Reckert, Simon Dyck, Jan Stahlhut, Lennard Boetcher, Luc Conseil, Vincent Plotz, Lasse Michaelsen, Julien Marten, Maarten Riemer. Trainer: Felix Gollasch und Maxim Faber.