Panther-Junioren mit Sieg und Niederlage

Nach einer 1:9-Pleite in Oberhausen und einer unnötigen 5:6-Niederlage in Köln stand für das junge Team aus Bissendorf das erste Heimspiel auf dem Programm. Das klare Ziel der Panther waren gegen Hilden die nächsten drei Punkte, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren. Allerdings war von dem Siegeswillen zu Beginn des Spiels wenig zu sehen. Die Spieler wirkten teilweise etwas konfus und es zeigten sich einige Lücken in der Defensive, die Hilden allerdings nicht in Zählbares verwerten konnte. So fiel im ersten Drittel lediglich ein Tor. Tim Strasser konnte in der siebten Minute für die Panther durch eine schöne Einzelleistung einnetzen.
In der Pause fanden die Trainer die richtigen Worte, das zweite Drittel gestaltete sich viel konzentrierter und die Panther dominierten das Spielgeschehen. So dauerte es keine Minute nach Wiederanpfiff, dass Lennard Boetcher auf Vorlage von Jean-Lennert Reckert durch einen schönen Schlagschuss auf 2:0 erhöhte. Nur kurze Zeit später konnte Jean-Lennert Reckert selbst auf Zuspiel von Tim Strasser in Überzahl die Führung ausbauen. Die jungen Panther drückten zunehmend auf das Hildener Tor und so war es Erik Schöler, der einen Fehler der gegnerischen Hintermannschaft eiskalt zum 4:0 bestrafte. In der 35. Minute war es Robin Meyer, der einen Schuss von Luc Conseil ins Tor abfälschte und mit dem 5:0 ging es in die Pause.
Die Bissendorfer schienen sich ihres Sieges zu sicher und stellten das Spielen im dritten Drittel weitestgehend ein. Demensprechend gelang Hilden nach knapp drei Minuten der Anschluss. Wirklich Spannung kam allerdings nicht auf, Simon Dyck konnte in der 50. Minute auf Vorlage von Jean-Lennert Reckert den alten Vorsprung wiederherstellen. Zwar konnten die Flames am Ende noch zwei Tore erzielen, der Sieg wurde allerdings nicht mehr gefährdet.
Die Panther-Trainer zeigten sich mit der gezeigten Leistung ihres Teams unzufrieden und warnten schon vor dem starken Gegner aus Crefeld, bei dem man am folgenden Sonntag zum nächsten Auswärtsspiel antrat.
Diszipliniert defensiv stehen und durch Kampf die technischen und körperlichen Defizite gegenüber den Bears wettmachen, war die klare Ansage der Trainer. Das gelang den jungen Panthern auch und man merkte sofort, sie würden sich den Crefeldern nicht kampflos geschlagen geben. So dauerte es bis zur zwölften Minute, bis die Gastgeber ihren ersten Treffer erzielen konnten. Crefeld war zwar spielerisch überlegen, kam allerdings kaum zu zwingenden Chancen. Die Panther hielten gut dagegen und kamen ihrerseits auch zu einigen Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.
Nun hieß es dort weiterzumachen, wo man im ersten Drittel aufgehört hat. Bissendorf kämpfte weiter aufopferungsvoll und auch den Spielern, für die das Spiel schon das Vierte an dem Wochenende war, merkte man die Müdigkeit nicht an. Trotzdem konnte Crefeld in der 28. Minute auf 2:0 erhöhen. Die Panther steckten allerdings nicht auf und Jan Stahlhut konnte durch einen platzierten Schuss in der 31. Minute auf 2:1 verkürzen. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels konnte der Gastgeber durch einen etwas glücklichen Treffer den alten Vorsprung wiederherstellen und so ging es mit einem 3:1-Rückstand ins letzte Drittel. Die jungen Raubkatzen zeigten sich weiterhin motiviert und hielten dem Druck der Bears gut stand. Drei unkonzentrierte Minuten am Ende des Spiels bestrafte Crefeld mit zwei Toren. Den Endstand stellte Simon Dyck auf schönes Zuspiel von Jean-Lennert Reckert her.
Alles in allem ein erfolgreiches Wochenende für die Panther. Am Samstag wurden die wichtigen Punkte eingefahren und am Sonntag zeigten sie ihr Potenzial, auch gegen überlegene Mannschaften bestehen zu können.
Am Wochenende stand für einige Spieler der Panther-Junioren der Länderpokal in Donaustauf an und am 12. Mai folgt das nächste Spiel beim Titelfavoriten in Kaarst.
Für die Panther spielten: Caroline Schmieta (Goalie), Maja Dyck (Goalie), Jan Stahlhut (1 Tor/ 0 Assists), Jean-Lennert Reckert (1/3), Simon Dyck (2/0), Torben Hemme, Nico Kreter, Erik Schöler (1/0), Robin Meyer (1/0), Maarten Riemer, Joshua Döring, Luc Conseil (0/1), Lennard Boetcher (1/0), Tim Strasser (1/1).