Panther Tabellenführer

Ein engagiertes Spiel.
 
Die Panther beenden die Saison als Tabellenführer.

Bissendorfer Inlinehockeyspieler wieder Spitzenreiter

Die Bissendorfer Panther sind wieder Spitzenreiter! Durch eine sehr starke Vorstellung im Niedersachsenderby gegen die Salt City Boars aus Lüneburg gewann der frischgebackene Rams-Cup Sieger mit 18:0. Dieses Ergebniss ist auch in der Höhe verdient, da sich die Mannschaft von Minute zu Minute steigerte und sich zeitweise sogar in einen Rausch spielte, dem der Gegner aus Lüneburg nichts entgegenzusetzen hatte. Vor dem Spiel wurden die Panther nocheinmal für den RAMS-Cup Sieg gefeiert, welchen sie am vergangenen Wochenende erstmals erringen konnten. Als die Mannschaft um Kapitän Tim Lücker dann in die Halle einlief, zeigten die Zuschauer eine schöne Choreografie, durch das Hochhalten schwarzer Pappen und das hissen einer großen Panther-Fahne ergab sich ein schönes Gesamtbild.
Alles war also vorbereitet für ein großes Spiel, zu welchem es die Panther letztendlich auch machten. Der Spielverlauf: Zu Beginn mussten die Zuschauer eine Schrecksekunde erleiden, denn durch eine missglückte Abwehraktion war der sehr, sehr gut aufgelegte Danny Sellmann schon nach 7 Sekunden erstmals zu einer Glanztat gezwungen, als er im liegen mit dem Schläger den frühen Rückstand verhinderte. Die Panther jedoch erholten sich schnell von dieser Aktion und nach nur 55 Sekunden fiel das bei Heimspielen fast schon obligatorische frühe Tor. Jan Dierking erzielte nach Vorarbeit von Markus Köppl das 1:0 für die Hausherren, und dieses Tor sollte nicht die letzte erfolgreiche Aktion der beiden groß aufspielenden Akteure bleiben. Nach dem Führungstreffer entwickelte sich ein schnelles, gutes Spiel, indem die Bissendorfer mit der Zeit mehr und mehr die Kontrolle erlangten, und so fiel in der 10. Spielminute, in Überzahl, auch folgerichtig das 2:0, erneut war Jan Dierking nach einer Vorlage von Markus Köppl erfolgreich. Nun waren die Panther aktiver und nur 3 Minuten später konnte Markus Köppl auf 3:0 erhöhen, Sebastian Miller hatte aufgelegt. Bis zur 1. Drittelpause bemühten sich die Lüneburger zwar, doch in jeder Situation war Goalie Danny Sellmann oder ein Abwehrspieler der Panther zur Stelle, um ein Gegentor zu verhindern. 20 Sekunden vor der Drittelpause gab es eine vielleicht spielentscheidende Szene, denn der Lüneburger Sascha Fitzner musste eine Strafe absitzen. Im zweiten Drittel konnten die Panther also in Überzahl beginnen, und was speziell in den ersten 11 Minuten des zweiten Drittels folgte, war eine Demonstration an starkem und schnellen Inlinehockey.In Überzahl gelang Dave Tözen nach einer Vorarbeit von Florian Surkemper das 4:0, und der Bann war gebrochen. Jeffrey Keller, Jan Dierking, Patrick Baude, Sebastian Miller und Florian Surkemper erhöhten bis zur 31. Spielminute auf 9:0. Nun beherrschten die Bissendorfer das Spielgeschehen voll und ganz und ließen den Ball als auch den Gegner laufen. Kurz vor der 2. Drittelpause konnte Jan-Philip Priebsch noch auf 10:0 erhöhen. Auch im dritten Drittel gab die Mannschaft von Trainer Jürgen Köhn weiter mächtig Gas.
In der 43. Spielminute gelang Niclas Köhn nach einer Vorarbeit von Jeffrey Keller das 11:0, und wieder spielten die Panther wie aufgedreht. Innerhalb von 7 Minuten erhöhten Markus Köppl, Benjamin Hahnemann, erneut Markus Köppl, Dave Tözen und Patrick Baude auf 16:0. Auf der Tribüne herrschte nun ausgelassene Stimmung, und Hallensprecher Claus Wedemeyer hatte am Samstagabend so viel Arbeit beim Ergebniss ansagen wie lange nicht. Während auf den Rängen schon gefeiert wurde ließ die Mannschaft auf dem Feld noch nicht locker und erzielte noch die Tore 17 und 18. Kurz vor Schluss hatte Danny Sellmann, der auch während des Spieles viele, sehr gute Paraden gezeigte hatte, noch einmal einen großen Auftritt. Durch einen schnellen Pass stand der Lüneburger Sürmer Sascha Fitzner frei vor Sellmann, doch eine blitzartige Reaktion mit der Fanghand sicherte dem Bissendorfer Goalie seinen 2. Shutout in dieser Saison, was ligaweit spitze ist. Aufgrund dieser großartigen Parade musste sogar der Lüneburger Stürmer selber mit einem wehmütigen Lächeln feststellen, das es an diesem Tage nichts zu holen gibt vor dem Kasten von Danny Sellmann, der auch nach dem Spiel mit lautstarken Sprechchören gefeiert wurde. Nachdem sich die Panther-Spieler mit der Welle von den Zuschauern verabschiedet hatten, folgte noch eine Pressekonferenz. Auf dieser war ein glücklicher Jürgen Köhn zu hören bzw. sehen, der viele, wichtige Dinge bezüglich des Inlinehockey-Sportes ansprach. So zum Beispiel wurde die Wichtigkeit der Liveübertragungen von TvimNetz angesprochen, denn „Inlinehockey ist so ein schöner, aufregender Sport, der muss einfach ins Internet“. Nach den Panthern greifen nun auch die Boars aus Lüneburg auf die Dienste des Medienpartner der Panther zurück. Dies ist ein wichtiger Schritt, damit das Inlinehockey in Deutschland mehr Aufmerksamkeit bekommt. Dies kann natürlich nur ein erster, kleiner Schritt sein und demnach müssen noch viele solcher Schritte gemacht werden. Doch nur SO kann das Inlinehockey an Zuschauern und Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit gewinnen, und dies hat der tolle Sport in jedem Fall verdient.