Spielabbruch beim Auswärtsspiel

Sportgericht entscheidet über Partie des SV Resse

Am Sonntag trat der SV Resse beim 1. FC Mecklenhorst an. Ein Spiel mit besonderer Brisanz, da es schon des Öfteren zu Zwischenfällen zwischen diesen Mannschaften kam. Auch diesmal war das Spiel durch Nicklichkeiten zu Anfang geprägt. Da wurden Bälle weggetreten oder bei Entscheidungen über die Bande geworfen.
Nach Angriff um Angriff auf das Mecklenhorster Tor, fiel ein Eigentor der Mecklenhorster durch schöne Vorarbeit von Philipp Schütz. Ein berechtigter Elfmeter, verursacht durch Torhüter Marvin Mehlbauer, bescherte den Mecklenhorstern den Ausgleich. Das war gleichzeitig der Halbzeitstand.
Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit ging Mecklenhorst nach einem Freistoß mit 2:1 in Führung. Pascal Tallig erzielte dann nach Ecke das 2:2. Das Spiel wurde nun härter, in dieser Phase gelang den Mecklenhorstern das 3:2, dann wurde wegen Gewitter unterbrochen. Nach der Unterbrechung ging es weiter hart zur Sache. Resse musste nun kurz darauf durch einen Konter der Gastgeber den 4:2-Rückstand hinnehmen. Nach diesem Tor kam es wieder zu Tätlichkeiten unter den Spielern, worauf es Rudelbildungen an der Linie und auf dem Platz gab. Der Schiedsrichter brach daraufhin die Partie ab. Wie es jetzt weitergeht, wird das Sportgericht entscheiden müssen.
Auch die zweite Herren des SV Resse war wieder im Einsatz. Gegen den SV Kleeblatt Stöcken II verlor die Truppe von Spielertrainer Malte Joerens mit 3:6. Torschützen für den SV Resse II waren Benjamin Eick, Norman Dumann und Nigel Bode.