Torhüter stehen im Fokus

Szene aus dem Spiel der Panther gegen Crefeld.
 
Szene aus dem Spiel der Bissendorfer Panther gegen Crefeld.

Morgen spielen Panther gegen Iserlohn

Wenn es am morgigen Sonntag zum Spiel gegen Iserlohn kommt, stehen vor allem die beiden Torhüter der Bissendorfer Panther im Fokus. Bisher überzeugten Jan Philip Fiege und Danny Sellmann auf ganzer Linie, doch gegen den Sturm der Samurai wird es eine schwere Partie für die Goalies. Die Zahl der geschossenen Tore, 113 in 13 Spielen, sprich 8,69 Tore pro Spiel, verdeutlicht die Torgefährlichkeit der Spieler um Tim Linke. Iserlohn spielt ungemein schnell und schnörkelos, woraus viele Torchancen resultieren. Diese werden dementsprechend oft von Offensivspezialisten wie dem besten Iserlohner Scorer, Marlon Czernohous, genutzt. Auch Tim Linke, Carsten Plate, Pascal Poerschke und Constantin Wichern sind sehr gefährlich und nicht außer acht zu lassen. Also gilt es für die Defensivabteilung um Tim Lücker stets aufmerksam und energisch zu verteidigen. Das die Mannschaft aus der Wedemark dies kann, bewiesen sie schon einige Male eindrucksvoll, so zum Beispiel gegen Duisburg ( 9:2 ) oder Menden ( 8:3 ). Die Samurai sind stets gefährlich und ruhen sich nicht auf Spielständen aus. Auch ein Rückstand ist kein Indiz für eine sichere Niederlage, dieß bewiesen die Samurai eindrucksvoll beim Spitzenspiel gegen Duisburg. Nach dem 2. Drittel führten die Ducks mit 8:3 und Zuschauer als auch Spieler von Duisburg hatten im Kopf die 2 Punkte schon als gesichert gesehen. Doch nicht so die Mannschaft aus dem Sauerland. Mit einer unglaublichen Offensivpower starteten die Samurai einen Sturmlauf. Selbst eine rote Karte konnte die Iserlohner nicht mehr aufhalten. In der 59. Spielminute gelang es durch ein Tor von Wichern mit 8:8 auszugleichen. Dieses Spiel verdeutlichte, das die Samurai kämpfen können. Dort liegt aber auch eine Schwäche der Iserlohner, denn mit dem kämpfen übertreibt es das Team von Trainer Robert Simon des öfteren. Die Samurai sind die Mannschaft mit den meisten Strafzeiten, 18 Minuten auf der Strafbank bedeutet Liga-Minus. Gerade in hitzigen und engen Spielen verliert das Team aus dem Sauerland teilweise die Nerven und lässt sich zu unnötig vielen 2 Minuten Strafen aber auch großen Strafen hinreißen. Gerade einer der absoluten Leistungsträger, Marlon Czernohous kassiert immer wieder Strafen. Eine starke Überzahl ist also von enormen Vorteil. Doch auch hier wird es nicht leicht, denn bei den Iserlohnern steht mit Hendrik Sirringhaus ein hervorragender Goalie, der mit Jonas Mende einen guten Vertreter hat. Doch auch im Hinspiel standen die Panther vor einer ähnlich schweren Aufgabe, und sie wurde mit einem 6:4 Sieg bravourös gelöst. Nicht unerheblichen Anteil daran hatten Benjamin Hahnemann und Jan Christoph Pries, welche in Unterzahl einen 0:2 Rückstand egalisierten. Was folgte, war Inline-Skaterhockey vom Feinsten. Die Panther spielten sich in einen Rausch, und innerhalb von 5 Minuten war aus einem 0:2 Rückstand eine 5:2 Führung geworden. Mit einer disziplinierten, schnellen, aber auch defensiv konzentrierten Leistung sind die Samurai Iserlohn also zu schlagen.