Trainingscamp des ESC in Bad Sachsa

Die Teilnehmer vom Trainingscamp in Bad Sachsa gehen gestärkt in die Saison.

Eissport im Sommer anstrengender als im Winter

Einiger Mitglieder des ESC Wedemark Scorpions zeigten kürzlich, dass Eissport vor allem im Sommer anspruchsvoll ist. 13 Eiskunstläufer gingen zusammen mit zwölf Hockeyspielern in einem gemeinsamen Trainingscamp bis an ihre Grenzen. In abwechselnden Einheiten nutzen die Teilnehmer jede Minute der möglichen Eiszeiten, um sich auf die bevorstehende Saison vorzubereiten.
In den Zeiten zwischen den Eiseinheiten wurde nicht die Sonne von Bad Sachsa genossen, sondern anspruchsvolles Athletiktraining absolviert. So war es schon sehr erstaunlich, dass einige Teilnehmer nach einem Tag mit vier oder mehr Trainingseinheiten im benachbarten Schwimmbad die letzten Kraftreserven zusammensuchen konnten, um noch ein paar Bahnen zu schwimmen.
Am Sonntag des gemeinsamen Wochenendes verstärkten dann noch einmal zehn der jüngsten Eiskunstläuferinnen das Teilnehmerfeld, um sich ebenfalls in drei Einheiten des Trainingscamps auf die Saison einzustimmen. Über 15.000 Gramm geschnipseltes Obst und Gemüse, über 100 Müsliriegel, mehr als 100 Traubenzuckertäfelchen und unzählige Flaschen Mineralwasser sorgten dafür, dass die Körper bei Laune gehalten wurden. Und auch viele Blasenpflaster, Salben, Schwämme und aufmunternde Worte halfen dabei zerschundene Knochen und Muskeln zu pflegen und manchmal auch Tränen zu trocknen. Lediglich eine Herausforderung konnten die Probanden nicht meistern: die gigantischen Portionen im Paradice Diner.
An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Katja und Fiete Bögelsack, die dieses Trainingscamp überhaupt möglich gemacht haben. Und natürlich auch ein Dankeschön an Julia Schwarz, Nelli Ekkert, Doris Heize, Harald Hänigsen, den Eismeistern und allen weiteren Helfern, ohne die dieses Wochenende nicht durchführbar gewesen wäre. Die Saison kann kommen.