Wegweisendes Spiel

Bissendorfer Panther erwarten morgen Kassel

Am morgigen Sonntag erwarten die Bissendorfer Panther die TGW Kassel Wizards in der Wedemark. Eine Niederlage würde ein Abrutschen ins Niemandsland der Tabelle bedeuten, wohingegen bei einem Sieg der Anschluss an die Playoffplätze gehalten werden könnte. Kassel ist zurzeit 11. der Tabelle und hat bislang lediglich drei Punkte durch einen Sieg und eine Niederlage (Kaarst 9:10 n.P.) nach Penaltyschießen erringen können. Gerade der Sieg nach Penaltyschießen dürfte den Bissendorfern jedoch noch in Erinnerung sein, waren es doch die Raubkatzen, die sich nach mäßigem Spiel geschlagen geben mussten. Die Stärken der Kassler sind den Panthern dabei durchaus bewusst. Kassel zeichnet sich durch eine kompakte und erfahrene Mannschaft aus, welche in der vergangenen Saison mit Unterstützung der Eishockeyspieler der Kassel Huskies aus der DEL 2 zum Teil stark aufspielen konnte. In der aktuellen Spielzeit fehlte diese Unterstützung jedoch noch, da die Meisterschaft der DEL 2 noch nicht ausgespielt war. Hinzu kommt, dass Auswärtsspiele nicht zu den Stärken der Wizards gehören. In der Saison 2016 konnte nicht ein Spiel auf fremdem Parkett gewonnen werden und auch in dieser Saison setzte es bereits zwei Auswärtsniederlagen, wobei in den Spielen gegen Crefeld und Kaarst trotzdem insgesamt 15 Tore erzielt werden konnten. Ob Unterstützung vom Eis vorliegt oder nicht sollte den Panthern jedoch eigentlich egal sein. Die Wedemärker haben in den zurückliegenden Wochen konzentriert und intensiv trainiert. Zudem sind die Panther in ihrer eigenen Halle stets ein starker Gegner und werden versuchen über Laufbereitschaft und Einsatz zum Erfolg zu kommen. Im Training herrschte zuletzt, trotz der angespannten Tabellensituation, eine positive Stimmung und die neuen Spieler konnten inzwischen voll in ihre Reihen integriert werden. Kapitän Baude sagte in Erwartung des Spiels, dass es Zeit für einen Befreiungsschlag sei und die Mannschaft bereits bei ihren letzten Auftritten gegen Kaarst und auch bei der im Ergebnis zu hohen Niederlage in Köln gute Ansätze gezeigt hat, an die es jetzt anzuknüpfen gilt.