Wolters-Cup bleibt in der Wedemark

Packende Duelle wie hier im Finale zwischen Hockey's Most Wanted und dem REV Bremerhaven gab es beim Wolters-Cup zur Genüge. (Foto: S. Birkner)

Hockey's Most Wanted verteidigt Titel

Mellendorf (sb). Bestes Wetter, freier Eintritt ins Schwimmbad, das Halbfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft mit deutscher Beteiligung und der abendliche Besuch des Mellendorfer Schützenfestes – hätte es bessere Rahmenbedingungen für die Teilnehmer des Wolters-Cups geben können? Ingo Haselbacher sagt nein. Der Organisator des Inlinehockey-Turniers im Mellendorfer Ice House ist rundum zufrieden mit dem Verlauf des zweitägigen Turniers, das am vergangenen Wochenende zum dritten Mal in Folge stattfand. „Wir haben spannende und vor allem faire Spiele zwischen Mannschaften aus ganz Deutschland gesehen“, befindet er. Er sei stolz, dass einige Mannschaften Jahr für Jahr viele hundert Kilometer Anreiseweg in Kauf nehmen, um in Mellendorf mit dabei zu sein.
Für das Turnier hatten sich im Vorfeld 22 Mannschaften, die tatsächlich aus dem gesamtem Bundesgebiet stammen, angemeldet. Ob Duisburg, Mannheim, Frankfurt, Magdeburg oder Bremen – von überall her hatten sie den Weg nach Mellendorf gefunden, um sich am elfstündigen ersten Turniertag zumindest für die Endrunde, die am Sonntag stattfand, zu qualifizieren. Das Erreichen dieses Zwischenziels war insgesamt acht Mannschaften vorbehalten, die – wie viele ausgeschiedene Teams auch – auf einer Wiese hinter dem Ice House die Nacht gemütlich bei Getänken und Gegrilltem verbrachten und dabei die Wolters-Cup-Bekanntschaften der letzten Jahre pflegten. Am Sonntag fand dann die Endrunde statt, bei der es insgesamt um 1000 Euro Preisgeld ging. Über 500 Euro durfte sich das Wedemärker Team Hockey's Most Wanted freuen, das sich im Finalspiel mit 3:2 gegen den mit 300 Euro belohnten REV Bremerhaven durchsetzen konnte. 200 Euro bekamen die Celler Oilers für den dritten Platz, Vierter wurden nach einer 2:5-Niederlage gegen die Oilers die Bex Bunnys aus Magdeburg. Das Turnier, das über beide Tage von mehreren 100 Zuschauern verfolgt wurde, soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. „Einigen Mannschaften hat es so gut gefallen, dass sie ihr Kommen für die Neuauflage 2011 schon jetzt zugesichert haben“, freut sich Ingo Haselbacher.