Zwei Spiele am vergangenen Wochenende

Wedemark Scorpions schlagen Halle mit 5:2

Am 10. Februar waren die Saale Bulls aus Halle zu Gast im heimischen Eisstadion in Mellendorf (Hockeyzentrale Ice House). Vor 408 Zuschauern zeigte das Team von Dieter Reiss, warum es zu recht unter den besten acht Teams der Liga steht.
Die Wedemärker begannen hochkonzentriert und erarbeiten sich einige gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch zunächst am gut aufgelegten Keeper der Gäste. In der zehnten Spielminute war es dann Sebastian Lehmann, nach einer klasse Vorarbeit von Adams und Bombis, der zum verdienten 1:0 traf. Kurz vor Ende des ersten Drittels trafen die Bulls bei doppelter Überzahl zum 1:1. Mit diesem Remis ging es in die erste Pause.
Wie bereits im Drittel zuvor startete das Team von Dieter Reiss gut ins zweite Drittel und erspielte sich eine Vielzahl an Chancen – den Treffer zur zwischenzeitlichen Führung schossen jedoch in der 28. Spielminute die Gäste aus Halle. Knapp zwei Minuten später war es dann Charlie Adams, der mit einem platzierten Handgelenkschuss dem Gäste Keeper keine Chance ließ und zum 2:2-Ausgleich traf. Wie bereits im ersten Spielabschnitt endete auch das zweite Drittel mit einem Unentschieden.
Weniger als zwei Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als Charlie Adams mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Wedemärker mit 3:2 in Führung brachte. In der 45. Spielminute war es dann Michael Budd, der mit zwei Treffern innerhalb von zehn Sekunden, die Wedemärker mit 5:2 in Führung schoss und so das Endergebnis dieser Begegnung stellte. Das Team um Coach Dieter Reiss zeigte in dieser Begegnung wieder, dass es besonders auf heimischen Eis nicht zu unterschätzen ist und verdient in der Meisterrunde der Eishockey Oberliga-Nord steht.
Am Sonntag waren die Wedemärker zu Gast bei den Füchsen aus Duisburg, die kurz vor Spielbeginn mit der Entlassung von Teamchef Lance Nethery aus sich aufmerksam machten. Scheinbar beflügelt von dieser Entscheidung, zeigten die Duisburger ihre Klasse und schossen das Team von Dieter Reiss mit einem 10:1 vom heimischen Eis.