50 LandFrauen besuchten Adelssitze

50 LandFrauen nahmen an der Tagesfahrt teil.

Warum in die Ferne schweifen, die Heimat ist doch so schön

LandFrauenverein Wedemark. 50 LandFrauen aus der Wedemark starteten zu einer Halbtagesfahrt zu den Adelssitzen zwischen Deister, Süntel und Bückeberge. Gertrud Eckhardt verstand es spannend und lebhaft über die Adelshäuser zu erzählen. Zunächst ging die Fahrt in die Stadt Rodenberg. Die Wasserburg Rodenberg wurde im 13. Jahrhundert von den Grafen von Holstein-Schaumburg angelegt. Der Denkmalschutz bezeichnet die Anlage aufgrund des Erhaltungszustandes und der festungsarchitektonischen Details als für Norddeutschland einmalig. Das älteste erhaltene Gebäude der Burganlage ist das Ständehaus. Nach einer wechselvollen Geschichte befindet sich heute hier das Heimatmuseum der Stadt Rodenberg. Prachtvolle Bückeburger Trachten sind hier ausgestellt.
Weiter ging die Fahrt zum Wasserschloss Hülsede, welches sich im Privatbesitz der Familie von Mengersen/Bronsat befindet. Auf dem angrenzenden Hofareal können drei restaurierte, historische Gutsscheunen von insgesamt 1.200 Quadrameter für Meetings, Firmenpräsentationen und Feiern mit bis zu 2.000 Personen gemietet werden. Auch die Landesregierung nutzt dieses Wasserschloss für Empfänge. Außerdem sind noch verschiedene Säle für bis zu 600 Personen vorhanden. Die St. Aegidienkirche in Hülsede wird zurzeit renoviert und war nicht zu besichtigen. Weiter ging die Fahrt nach Apelern zum Gut des Baron Boris von Münchhausen, der persönlich über sein Gut berichtete. Hier hat auch Agnes Miegel nach dem Krieg gelebt.
Auf der Wasserburg in Lauenau wartete die Prinzessin von Ahlden auf ihr Urteil, welches im Amtshaus in Bisseldorf gefällt wurde. Bei den Anmeldungen hatte sich schon gezeigt, dass diese Fahrt sehr gefragt ist, deshalb soll sie am 1.Oktober wiederholt werden. Anmeldungen nimmt Adeline Kühn unter der Telefonnummer (0 51 30) 26 55 entgegen.