Bei herrlichstem Wetter nach Warmeloh

Bei herrlichem Wetter ritten die Teilnehmer des Sommercamps nach Warmeloh.

Sommercamp des RuFV Brelinger Berg

RFV Brelinger Berg. Die Jugendwartin des RuFV Brelinger Berg, Ulrike Wöbse, hat in diesem Jahr ein Jugendreitercamp in Warmeloh bei Familie Alt organisiert. Am ersten Tag fanden sich die jugendlichen Reiterinnen an der Reitanlage in Brelingen ein, um den Weg nach Warmeloh anzutreten. Der Wettergott war den Reitern wohl gesonnen und so starteten sie bei herrlichem Sonnenschein ihr Vorhaben. Die 15 Kilometerstrecke führte am Rande des Brelinger Bergs über Dudenbostel in die Reiterheide nach Helstorf. Alles verlief völlig problemlos. Die Mädchen waren gut gelaunt und stimmten unterwegs sogar ein Liedchen an. In der Reiterheide angekommen gab es eine kurze Verschnaufpause für Reiter und Pferde mit Muffins und Getränken, um gestärkt den zweiten Teil des Ritts zu meistern. Weiter ging es über Vesbeck nach Warmeloh. Nach Erkundung des Geländes mit verschiedenen Spielen wurde gegrillt.
Anschließend wurde es nochmal richtig sportlich: Familie Alt hatte alles für eine Partie Hallen-Hockey vorbereitet. In zwei Mannschaften aufgeteilt ging es in der Reithalle hoch her. Wie lange sie durch die Halle herum geflitzt sind, kann keiner mehr so genau sagen. Irgendwann lockte dann der brennende Feuerkorb wieder nach draußen. Dort gab es Marshmallows und andere Süßigkeiten und auch Zeit, wieder zu Puste zu kommen. So, und wer denkt, für den ersten Tag wäre das genug Action gewesen, der täuscht sich. Flutlichtspringen war angesagt. Und zwar ohne die Vierbeiner. Hier zeichnete sich doch das ein oder andere Springtalent ab. Ein spektakulärer Sturz blieb zum Glück ohne Folgen und man konnte schnell drüber lachen. Anschließend wurde am Tisch bei ruhigeren Spielen wieder Energie getankt. Um die Mädchen nun endgültig „kaputt“ zu bekommen, gab es noch eine „kurze“ Revanche beim Hallen-Hockey. Danach war dann auch die letzte quirlige Reiterin bettreif. In Zelten und unter freiem Himmel schliefen nun alle prächtig.
Der nächste Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück. Das anschließend geplante Geländetraining musste aufgrund des Gewitters ausfallen. In einer Regenpause wurden dennoch ein paar Pferde gesattelt und als Alternative in der dortigen Halle geritten. Auf einmal war die Zeit auch schon wie verflogen. Mit Spaghetti und Tomatensoße beim Mittagessen stärkten sich die Reiter nochmal. Das Angebot mit dem Anhänger zurückzufahren, wurde von allen abgelehnt und so machten sich alle dran, die Pferde für den Rückweg startklar zu machen. Pferde und Reiter waren alle noch fit und so ging es in flottem Tempo nach Hause. An der heimischen Reithalle angelangt, konnte man in müde, aber zufriedene Gesichter blicken. Ein tolles Wochenende – nächstes Jahr wird es mit Sicherheit eine Wiederholung geben!
Ein riesiges Dankeschön geht an Familie Alt und die Helfer aus dem Verein: Martin Börgel, Melanie Witt, Susanne Poppe, Alina Braun und Hans-Jürgen Musial, die mit dazu beigetragen haben, dass das Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.