Dankeschön an 40 Aktive des Roten Kreuzes

Bei Kaffee oder Tee und Kuchen klang der Nachmittag aus.

Mitglieder des DRK Elze-Bennemühlen besichtigen Flughafen

DRK Elze-Bennemühlen. Einchecken mit dem Roten Kreuz. Unter diesem Motto hatte das DRK Elze-Bennemühlen zu einer Besichtigung des Flughafen Hannover eingeladen. Es war ein Dankeschön an 40 Aktive des Ortsvereins für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten, die immer viel Zeit in Anspruch nehmen und mit Freude und Eifer gerne erfüllt werden. Die Aktion startete mit der Eisenbahn und da war es für viele schon ein Erlebnis, direkt mit dem Zug in den Flughafen einzufahren. Von zwei netten Damen wurden die ersten Anweisungen hinsichtlich Verhalten und Sicherheitsvorschriften erteilt und die Teilnehmer auf zwei Gruppen verteilt. Der Flughafen Hannover mit der Kurzbezeichnung HAJ wurde 1952 eröffnet und steht an neunter Stelle der deutschen Verkehrsflughäfen. Beschäftigt werden zurzeit 8.000 Personen. Eine erste Information gab es hinsichtlich der Funktion der Rauch- und Feuermelder. In einem abschließbaren Raum konnten Wertsachen und Gegenstände, die nicht mitgenommen werden durften, eingelagert werden. Zügig ging es weiter zum Check In zur Kontrolle. Wer einen Signalton auslöste, wurde abgetastet und sogar die Schuhe überprüft. Als das erledigt war und keiner zurückbehalten wurde, ging es geschlossen nach draußen, wo bereits ein Bus wartete zur Rundfahrt über den Außenbereich. Es gibt drei Start- und Landbahnen. Die Nordbahn ist 3.200 Meter lang und 45 Meter breit, die Südbahn hat eine Länge von 2.340 Metern. Es gibt eine weitere Bahn für kleinere beziehungsweise Privatmaschinen mit 700 Metern Länge. Um die Passagiere trockenen Fußes ins Flugzeug zu bringen, besitzt der Flughafen 20 Fluggaststeige (kurz Finger genannt). Mittlerweile gibt es drei Tower, da immer wieder erweitert beziehungsweise vergrößert werden musste. Der Flughafen verfügt über drei Hubschrauber und eine eigene Feuerwehr, die auch für die Enteisungsanlage im Winter zuständig ist. Die Mannschaft ist 24 Stunden im Dienst (acht Stunden Einsatz, acht Stunden Bereitschaft, acht Stunden Ruhe). Zurück ging es in die Halle und zur Auslösung der eingelagerten Wertsachen. Mit einem herzlichen Dank erfolgte die Verabschiedung der beiden netten Damen und dann ging es hinauf zur Aussichtsplattform. Anschließend wartete im Mövenpick bereits der leckere Obstkuchen und Kaffee beziehungsweise Tee. Das ließen sich alle Teilnehmer schmecken und es wurde eifrig über die Erlebnisse dieses Tages gesprochen.