Der MGV Brelingen besucht Sangesfreunde in Jena

20 Teilnehmer des MGV Brelingen gingen auf Tour.
MGV Brelingen. Die traditionelle Jahresfahrt des Männergesangvereins Brelingen von 1888 führte in diesem Jahr nach Jena in Thüringen. Gut gelaunt bestiegen Anfang Mai 20 Sänger nebst Partnern den Bus, der sie nach Jena brachte. Gleich nach der Ankunft in Jena begann bei schönem Frühlingswetter das von Sangesbruder Walter Dippel ausgearbeitete umfangreiche Programm mit einer interessanten Stadtführung durch die Altstadt. Danach ging es 18 Stockwerke nach oben zum Kaffeetrinken. Der Jentower, eines der zahlreichen Wahrzeichen Jenas, bot aus 130 Metern Höhe einen tollen Blick auf die Stadt und die nähere Umgebung. Nachdem dann anschließend das Quartier bezogen war und die Teilnehmer sich etwas ausgeruht hatten, ging es zum gemeinsamen Abendessen in eine traditionelle Brauereigaststätte. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen stand ein Ausflug zu den Saalfelder Feengrotten, einem ehemaligen Bergwerk, in dem vor Jahrzehnten zufällig Tropfsteingrotten entdeckt wurden, auf dem Programm. Leider hatte sich das Wetter beim Verlassen des Bergwerks geändert. Regenschauer begleiteten nun den Rest der Reise. Die Stimmung der Gruppe blieb jedoch davon unberührt.
Der Abend war dann dem Wiedersehen mit den Sangesfreunden des Ernst Abbe Chores aus Jena gewidmet. Die Brelinger hatten den Jenaer Chor vor zwei Jahren in der Wedemark kennen gelernt und kamen dem Wunsch nach einem Gegenbesuch natürlich gerne nach. Auf dem Fuchsturm, dem Rest einer alten Burg, der von einem eigens hierfür gegründeten Verein in Stand gehalten wird, trafen sich die Sangesfreunde zu Speis’, Trank, gemeinsamen Singen und humorvollen Beiträgen. Die Stunden vergingen wie im Flug und viel zu früh ging es wieder zurück zum Hotel. Ein erneutes Treffen im nächsten Jahr wurde gegenseitig versprochen.
Am nächsten Tag hieß es dann: Koffer packen. Die Rückfahrt führte zunächst nach Kassel. Eigentlich sollten die Herkulesstatue und die Kaskaden in Wilhelmshöhe besichtigt werden, doch der Herkules verbarg sich, bis auf wenige Momente, hinter Dunstschleiern. Kaffee und ein großes Stück Kuchen im Café unterhalb des Herkules tröstete ein wenig über das schlechte Wetter hinweg. Dann ging es weiter in Richtung Heimat und gegen 20 Uhr trafen alle Mitfahrer wohlbehalten in Brelingen ein.