Die Sache mit den Vorsätzen

LandFrauen hörten Vortrag

LandFrauen Wedemark. Warum ist es oft so schwer, Absichten und Pläne in die Tat umzusetzen? Wie es dennoch gelingen kann, dazu hörten die LandFrauen Wedemark einen Vortrag von Jörg Eickmann aus Braunschweig. Warum werden die guten Vorsätze, die wir zu Silvester fassen, nicht beibehalten? Die Gewohnheit durchbricht die guten Vorsätze. Unser Gehirn kennt die Gewohnheiten und muß deshalb zum Verbündeten werden, um die Gewohnheiten zu ändern. Es muß überlistet werden. Man muß nur wollen, so sagten die Vorfahren. Wie kann das Gehirn nun überlistet werden, daß aus ungeliebten Tätigkeiten geliebte Tätigkeiten werden? Oder man möchte gern, daß sich die anderen Menschen verändern, nicht ich selber. Ich fühle mich als Opfer. Wenn es Opfer gibt, muß es auch Täter geben. Die meisten Menschen wissen, was sie _nicht_ wollen; aber sie wissen nicht, was sie wollen. Das Gehirn braucht ein klares Ziel, einen klaren Auftrag. So zum Beispiel: ich will die Prüfung bestehen. Unser Gehirn ist ein Bilderorgan und wir müssen es mit positiven Bildern füttern. Wir dürfen nicht negativ denken: ich will _nicht_ durch die Prüfung fallen. Wenn wir das Gehirn ständig mit positiven Bildern füttern, dann ist kein Platz für einen Angstfilm da. Wenn wir etwas verändern möchten, ist die Angst oft unser ständiger Begleiter. Ich muß wissen, was ich haben will, was ich mir wünsche. Die Kraft der Vorstellung, die Ziele, das sind unsere Energiesammler. Wer glaubt, dem wird geholfen. Wenn wir intensiv an etwas positiv denken, werden wir sensibler. Die Zweifel müssen weg, ständig müssen wir uns vorstellen, daß es gut läuft. In Lösungen denken, nicht in Problemen.
Während des Vortrages von Herrn Jörg Eickmann war es mucksmäuschen still im Saal. Die Frauen waren tiel beeindruckt von den Ausführungen.