Es gibt nichts Gutes – außer man tut es

Mit Sägen und Astscheren rückten die Teilnehmer den unerwünschten Gehölzen in einem Schilfbereich zu Leibe.

Anne und Holger Klose spenden 2.500 Euro für NABU-Kasse

NABU Wedemark. Es begann mit einer guten Idee: Die Bissendorfer Anne und Holger Klose wollten einen gemeinsamen „runden“ Geburtstag mit Freunden, Bekannten, Kollegen und Verwandten feiern. Statt der üblichen Geschenke wünschten sie sich von ihren Gästen eine Spende für den NABU Wedemark. Es gab ein fröhliches Fest, bei dem nicht nur gut gegessen (und getrunken), sondern auch ausgelassen getanzt werden konnte. Der Kassensturz ergab erfreuliche 2.500 Euro für die NABU-Kasse.
Aber das war noch nicht alles – vier Paare aus der Nachbarschaft wollten nicht nur Geld, sondern auch einen praktischen Einsatz für den NABU spenden. So verabredete man sich kürzlich auf dem NABU-Gelände am Trafoturm Brelingen. Unter Anleitung von Peter Griemberg und Heinz Linne trafen sich Anne und Holger Klose mit Sabine und Andreas Weiner, Cordula und Rudi Bou Vinals, Sybille und Stefan Elspaß und Silke Kowal und Jörg Becker, um mit Sägen und Astscheren den dort unerwünschten Gehölzen in einem Schilfbereich zu Leibe zu rücken. Die bei dieser schweißtreibenden Arbeit optimale Witterung und die hohe Motivation der Teilnehmer führten zu einem beachtlichen Arbeitsergebnis.
Es war eine tolle Aktion – diese Einschätzung teilten alle bei einer anschließend von den Nachbarn organisierten Brotzeit. Und mancher konnte sich vorstellen, so eine Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.