Großzügige Spende der LandFrauen

Ursula Wiechmann (von links), stellvertretende Vorsitzende des LandFrauenvereins Wedemark, Sylke Schröder, Kinder- und Jugendhospizdienst in der Region Hannover, Barbara Voshage, Kinder- und Jugenhospizdienst in der Region Hannover und Margrid Heuer, erste Vorsitzende des LandFrauenvereins Wedemark bei der Scheckübergabe.

500 Euro für Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst

LandFrauenverein Wedemark. Anlässlich der Weihnachtsfeier im Dezember 2014 spendeten die LandFrauen des Vereins Wedemark 500 Euro für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in der Region Hannover. Margrid Heuer als erste Vorsitzende und Ursula Wiechmann als stellvertretende Vorsitzende übergaben jetzt einen Scheck in der vorgenannten Höhe an Sylke Schröder und Barbara Voshage vom Hospizdienst. Dabei erfuhren die beiden LandFrauen viel Wissenwertes und Interessantes über die Arbeit des Hospizdienstes. In diesem Jahr besteht der ambulante Hospizdienst zehn Jahre bundesweit. In Hannover gibt es 40 ehrenamtliche Mitarbeiter, die einmal wöchentlich für drei bis fünf Stunden in die Familien mit Kindern gehen, die eine lebensverkürzende Erkrankung haben. Sie begleiten die Kinder zum Arzt oder zur Therapie, damit Mama sich mal in Ruhe die Haare waschen kann. Sie spielen mit dem erkrankten Kind oder den gesunden Geschwisterkindern, welche ja nicht zu kurz kommen dürfen. Von den ehrenamtlichen Mitarbeitern wird Beständigkeit erwartet. In einem Kurs mit 80 Unterrichtsstunden werden sie auf ihre ehrenamtliche Arbeit vorbereitet. Es ist nicht einfach, schwerst mehrfach behinderte Kinder, die lebensverkürzt erkrankt sind, zu betreuen. Es gibt natürlich ebenso viele fröhliche Momente mit den erkrankten Kindern, wenn man zum Beispiel die leuchtenden Augen bei einem Gang ins Kino sieht. Zurzeit werden in Hannover 25 Familien betreut. Die Trauerseminare bieten Eltern und Geschwistern gestorbener Kinder die Möglichkeit, dem verstorbenen Kind zu gedenken, den eigenen Erfahrungen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen und diese auch mit anderen zu teilen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter müssen natürlich Grenzen für sich selber ziehen. Auch ein nein ist ein gutes ja für jeden selber. Tief beeindruckt machten sich die LandFrauen auf den Heimweg.