Jahreshauptversammlung der LandFrauen

Renate Frank hielt einen interessanten Vortrag über den Darm.

Im Mai 70-jähriges LandFrauenjubiläum des Kreisverbandes Burgdorf

Wennebostel. Nachdem die Jahreshauptversammlung von der ersten Vorsitzenden des LandFrauenvereins Wedemark, Margrid Heuer, eröffnet worden war, erhoben sich alle anwesenden Vereinsmitglieder zur Ehrung der im letzten Jahr verstorbenen LandFrauen zu einer Gedenkminute. Danach verlas Adeline Kühn das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2017 sowie den Jahresbericht 2017. Renate Giesemann gab den Kassenbericht bekannt, der mit einem hohen Minus abschloss. Die Kassenprüferin Sigrid Brandt lobte die Kassenführung und beantragte Entlastung für Kasserin und Vorstand. Dann wurde eine neue Kassenprüferin gewählt. Helga Bremus berichtete, dass am 4. Mai das 70-jährige LandFrauenjubiläum des Kreisverbandes Burgdorf in der Gaststätte Fricke in Sievershausen gefeiert werden soll. Den Festvortrag hält der bekannte Journalist Winfried Kösters mit dem Thema: „Die Jüngeren rennen schneller, aber die Älteren kennen die Abkürzung.“
Im Anschluss hielt Renate Frank einen Vortrag über den Darm. Der Darm ist das zweite Gehirn. Das Gehirn hat 86 Milliarden Nervenzellen und im Darm befinden sich mehrere hundert Millionen Nervenzellen. Darm und Gehirn kommunizieren untereinander. Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Psyche und Darm. Ein Drittel aller Menschen haben Probleme mit Verdauung und Darm. Ein Reizdarm ist hyperaktiv und die Beschwerden sind oft krampfartige Schmerzen. Ursachen hierfür sind Aufregung, Stress und Unverträglichkeit auf Nahrungsmittel. Möhren beruhigen die Darmnerven. Bei der Diagnose Reizdarm sollte sofort an Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln gedacht werden. Alle Lebensmittel, die dem Kühlschrank entnommen werden, sollten sofort verwendet und verzehrt werden. Eine gesunde Darmflora schützt vor Krankheiten. Darmbakterien sind empfindlich. Wird ein Antibiotikum verabreicht, erfolgt ein Rundumschlag und tötet auch alle Darmbakterien ab. Über 500 verschiedene Bakterienstämme sollten im Darm sein. Darmbakterien ernähren sich von Ballaststoffen. Fehlen Ballaststoffe werden weniger Nährstoffe aufgenommen. Stundenlanges Nichtessen bekommt dem Darm nicht gut. Es sollten regelmäßig kleinere Mahlzeiten eingenommen werden. Das gesündeste Fett ist die Butter. Regelmäßig Heidelbeeren essen, die wirken antientzündlich. So gab es an diesem Nachmittag viele praktische Ernährungstipps.