Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Meitze

Die Jubilare (v. l. n. r.): Walter Anger, Helmut Bäßmann, Heinz Kolf, Willi Langehennig, Werner Langehennig, Willi Gudehus, Friedel Depke, Hannelore Pleuß.
Schützenverein Meitze. Die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Meitze fand am 4. Januar im Vereinslokal Willi Langehennig statt. Die zweite Vorsitzende Renate Drescher freute sich be- sonders über die Anwesenheit der Ehrenmitglieder Willi Gudehus, Georg Kuske, Walter Depke, Reinhard Wegner und des Ortsbürgermeisters Jürgen Benk.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen der Jugendleiter, da die bisheri- gen Inhaber diese Tätigkeit aus beruflichen Gründen nicht mehr ausüben können. Ein be- sonderer Dank ging in diesem Zusammenhang an die erste Jugendleiterin Doris Stanitzok, die den Bereich mehr als zehn Jahre erfolgreich geleitet hat. Leider konnte in der Versammlung keine neue Jugendleitung gewonnen werden, so dass die Jugendarbeit ab sofort ruhen muss. Dieses ist insbesondere für die Kinder und Jugendlichen des Dorfes schade, da der Termin an jedem Mittwoch gerne und zahlreich wahrgenommen wurde. Die zweite Vorsitzende möchte diesen Umstand aber nicht akzeptieren und wird (wortwörtlich) „Klinken putzen gehen“ um einen Jugendleiter gewinnen zu können. Es besteht die Hoffnung, dass das beliebte Kinder- und Jugendschießen noch im Jahr 2013 wieder aufgenommen werden kann.
Ein erfreuliches Ereignis waren die Ehrungen des Winterkönigs Benjamin Drescher, des Jugend-Winterkönigs Darwin Stanitzok und des Kinder-Winterkönigs Lennart Schulze.
Besonders hervorgehoben wurde die Teilnahme von Darwin Stanitzok an den Deutschen Meisterschaften mit der mehrschüssigen Luftpistole in München. Im Stechen um den Deutschen Meistertitel unterlag Darwin nur knapp, konnte sich aber über die Silbermedail- le und somit den Deutschen Vizemeistertitel freuen.
Eine Urkunde und Jubiläumsnadel ging an folgende langjährige Mitglieder:
Clemens Anger, Brigitte Bunselmeyer, Reinhard Bunselmeyer (25 Jahre Vereinszugehörigkeit). Bernd Woischnek, Hannelore Pleuß, Friedel Depke (40 Jahre). Walter Anger (50 Jahre). Willi Langehennig, Werner Langehennig, Heinz Kolf, Willi Gudehus und Helmut Bäßmann (60 Jahre). Der Verein hat nach derzeitigem Stand 32 jugendliche Mitglieder und 152 Erwachsene.
Einen weiteren Tagesordnungspunkt bildete der ausführliche Bericht über die erfolgreich verlaufende Veranstaltung „Meitze feiert in den Advent“, die am 30. November 2012 auf dem Hof der Gaststätte Willi Langehennig in der Dorfstraße stattfand. Die Meitzer feierten mit ihren Gästen aus anderen Ortsteilen gemeinsam in den Advent. Traditionell wurde ein Weihnachtsbaum aufgestellt und anschließend erleuchtet. Es war eine freudige Überraschung, dass diese Feier einen großen Anklang in der Wedemark fand und sehr gut besucht wurde. Da auch der „Wettergott“ den Anlass würdigte, war es an diesem Tag trocken und nicht frostig.
Mit einiger Verspätung traf auch der Nikolaus mit seinem motorisierten Schlitten ein, der Geschenke an die kleinen und großen Anwesenden verteilt hat. Hierbei konnte man einige leuchtende Kinderaugen beobachten.
Den sportlichen Wettkampf der Meitzer Bürger um die liebevoll gestaltete Nikolausscheibe konnte Sascha Stanitzok für sich entscheiden, der darum gebeten hat, die Scheibe Ende Januar an seinem Haus anzubringen. Bei insgesamt 45 Teilnehmern konnte er Ralf-Jörn Lammers und Walter Depke auf die Plätze verweisen.
Die Adventsfeier 2012 stand unter dem Motto „Meitzer Bürger kämpfen für den Erhalt des Schlauchturms“ und sollte die ersten Spenden- und Verkaufsgelder für diesen Zweck erbringen. Somit wird ein großer Teil der erzielten Einnahmen zur Rettung des Meitzer Schlauchturms genutzt, der aufgrund seiner Baufälligkeit abgerissen werden muss. Da dieses Bauwerk nicht nur zum Schützenhaus gehört, sondern auch das Ortsbild prägt, haben sich die Meitzer Bürger entschlossen, für den Wiederaufbau zu kämpfen. Zu diesem Zweck wurde unter anderem ein bedruckter Kaffeebecher aufgelegt, der mit einem Bild des Schlauchturms und dem angrenzendem Gebäude versehen ist. Die Tasse fand einen derartig reißenden Absatz, dass es bereits Vorbestellungen für eine Neuauflage des Bechers gibt. Alle Einnahmen aus diesem ersten Verkauf werden zur Rettung des Schlauchturms verwendet. Mit Stolz können die Organisatoren der Adventsfeier verkünden, dass ein erster Anfang zur Rettung des Schlauchturms mit einer nicht unerheblichen Spendensumme gemacht werden konnte. Wir können nur hoffen, dass weitere Aktionen dazu führen, die Summe derartig anwachsen zu lassen, dass ein Wiederaufbau des Schlauchturms in greifbare Nähe rückt.