Jugendserie in der Wedemark

Schnellschachturnier für Kinder und Jugendliche

Schachverein Freibauer. Der Schachverein Freibauer Wedemark und die Schachdrachen Isernhagen haben in Zusammenarbeit zum Ausklang des letzten Jahres das 195. Turnier der Jugendserie ausgerichtet. Ort der Veranstaltung war das Schulzentrum in Mellendorf. Das Turnier, das zehnte im Jahr 2016 mit stets wechselnden Austragungsorten, fand im Rahmen der offiziellen Niedersächsischen und Bremer Jugend-Schnellschach-Meisterschaften statt. Es war offen für jedermann, auch ohne Vereinszugehörigkeit, ab Jahrgang 2008 und jünger bis Jahrgang 2000, unterteilt in fünf Altersklassen. Gespielt wurden sieben Runden nach dem Schweizer System, das ermöglicht, dass im Verlauf des Turniers in etwa gleich starke Gegner einander zugelost werden. Aus der Sicht der Veranstalter war das Turnier ein voller Erfolg, das trotz der sehr hohen Anzahl von 101 Teilnehmern ohne Tücken und Pannen verlief. Gespannt war man vor allem auf das Abschneiden der Vertreter aus der Wedemark. In der Altersklasse U 10 waren der inzwischen für Hannover 96 spielende Leon Niemann und der „richtige Freibauer“ Leon Zweigait auf Grund ihrer bisherigen Erfolge bei der Jugendserie die Favoriten, und sie bestätigten diese Rolle überzeugend. Erster in dieser Altersklasse wurde Leon Niemann mit sechs Punkten. Leon Zweigait hätte in seinem letzten Spiel den späteren Sieger noch überholen können, errang aber nicht den dazu notwendigen Sieg und landete somit auf Platz zwei. In der gleichen Altersklasse kam Tobias Georgi auf Rang 21. Die anderen Teilnehmer aus der Wedemark schnitten wie folgt ab: In der Altersklasse U 8 kam Finn Zweigait mit drei Punkten auf Platz 20; in U 12 gab es für Mattes Uhr ebenfalls mit drei Punkten den 18. Rang, für Jakob Strehl mit zwei Punkten den 20. und für Phillip Pritschens mit zwei Punkten den 21. Rang. In der Klasse U 14/16 kam Jarl Burger (dreieinhalb Punkte) auf Rang neun. Bei dem Veteranenturnier für alle, die dem jugendlichen Alter schon entwachsen waren, aber immer noch gerne „Klötze schieben“, wie Fahrer, Eltern, Betreuer oder Trainer kamen Thomas Majewski und Heiko Buss auf mittlere Plätze.