Kellerbierfest im Weserbergland

Die mitgereisten Resser Schützen vor ihrem Hotel.

32 Resser Schützen auf Reisen

Schützenverein Resse. Kürzlich war es endlich soweit. Die von langer Hand geplante Ausfahrt der Resser Schützen, Höhepunkt der Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr der Damenabteilung, konnte losgehen. Gut gelaunt und fröhlich starteten 32 Schützenschwestern und -brüder ins Weserbergland. Die erste schmackhafte Pause legten sie in Hameln ein, weiter ging es dann über Schloss Hämelschenburg, Lügde, am Emmerstausee entlang, in das Romantik- und Künstlerstädtchen Schwalenberg. Hier warteten liebevoll eingerichtete Zimmer im Hotel-Restaurant „Malkasten“, erstmals 1214 als Burgmannssitz der Ritter von Elbinghusen erwähnt. Jedes Zimmer hat hier einen eigenen Namen. So wurde man zum Beispiel in der „Eulenstube“, im „Bilderbuch“ oder im „Schwalenberger Vogelnest“ untergebracht.
Am Abend erfolgte dann der Kellerbieranstich durch den Bürgermeister von Schwalenberg. Nach einem leckeren Essen mit frisch gebackenem Holzofenbrot, Rinderkraftbrühe mit Kräuterpfannkuchen, Salatplatten, gebackenem Schweineschinken und Bauernsalat, spielte die Musik auf und alle erlebten eine unvergessliche Partynacht. Im Laufe des Abends erfreute der Schwalenberger Nachtwächter mit seinen Ausführungen und Liedern über das Lippische Land alle Schützen und blies auf seinem Horn zur guten Nacht. Es sei noch erwähnt, dass zufällig zeitgleich das Schwalenberger Kinderschützenfest mit Schinkenschießen für Erwachsene stattfand. Hier zeigte die amtierende Resser Schützenkönigen Carola Rapke mit ihrer Vizekönigin Janina Bertus mal der Männerdomäne der Schützengesellschaft Schwalenberg, wie man das mit dem Schießen so macht. So erreichte Janina Bertus den vierten Platz und Carola Rapke den 17. Platz beim KK-Stehendauflage-Schießen von 74 Startern. Das gab ein großes Hallo im Hotel, als sie mit einem ordentlichen Stück Schinken und einem großen Stück Käse zurückkamen.
Am Sonntag erkundeten die Resser, nach einem reichhaltigen Frühstück, noch einmal die nähere Umgebung auf „Schusters Rappen“. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter auf den „Brocken“ des Weserberglandes, dem „Köterberg“. In der am Weserufer gelegenen „Tonenburg“ nahm man dann Kaffee und Kuchen ein, um anschließend entlang der Weser, müde aber glücklich der vielen positiven Eindrücke, die Heimfahrt Richtung Resse anzutreten. Die Jubiläumsfeierlichkeiten sind hiermit offiziell beendet, aber viele weitere Aktionen des Schützenvereins Resse stehen noch in diesem Jahr auf dem Kalender. Langweilig wird es hier nicht. Weiteres unter www.schuetzenverein-resse.de.