Kinder lernen mit Spaß fürs Leben

Die Erste-Hilfe-Gruppe posiert zusammen mit den Betreuern vom Roten Kreuz. Foto: S. Birkner

Erste-Hilfe-Aktion des DRK Elze kommt super an

Elze (sb). Das war mal wieder eine dieser Ferienpassaktionen, von der die teilnehmenden Kinder gar nicht genug bekommen konnten. Am vergangenen Donnerstag veranstaltete der Ortsverein Elze-Bennemühlen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit 23 Kindern einen Erste-Hilfe-Kurs, in dessen Rahmen die sechs bis zehn Jahre alten Teilnehmer die Grundlagen der Erstversorgung erlernten. „Wir haben es sogar geschafft, mit den Kindern eine stabile Seitenlage herzustellen“, berichtete die Ortsvereinsvorsitzende Eva-Maria Jennert mit einem Lächeln. Sie lobte die Aufmerksamkeit der Kinder über den gesamtem Zeitraum des vierstündigen Kurses. „Es ist wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche rechtzeitig mit ernsten Themen wie diesem beschäftigen“, befand sie.
Insgesamt zwei Stunden lang hatte der Erste-Hilfe-Kurs stattgefunden, bis anschließend noch zwei Stunden bei Spielen und Gegrilltem gemeinsam Zeit verbracht wurde. „Die Teilnehmer haben beispielsweise gelernt, wie man einen Verletzten korrekt und hygienisch verbindet“, berichtete sie. Auch wenn schwierigere Erste-Hilfe-Praktiken wie die Mund-zu-Mund-Beatmung natürlich noch nicht auf der Tagesordnung standen, lernten die Kinder insgesamt mächtig dazu. „Alle Kinder haben das Gefühl, kleine Notärzte zu sein“, schmunzelte Jennert. Nach Beendigung der Einführung in die Erste Hilfe erhielt jeder Teilnehmer ein liebevoll gestaltetes Zertifikat für die Teilnahme an dem Kurs. Außerdem gab es für jeden ein kleines Erste-Hilfe-Päckchen, das nützliche Dinge wie Einweghandschuhe, Kompressen, Pflaster und Verbände enthielt.
Als die zwei lehrreichen Stunden dann vorbei waren, ging das Programm der Ferienpassaktion dann ins Spielerische über. Auf dem Elzer Dorfgemeinschaftsplatz in der Poststraße wurden kurzerhand die begehbaren Schachfelder zu einer Art Bouleplatz umfunktioniert, weil die beiden für den französischen Sport vorgesehenen Flächen nicht genug Platz für die 23 Kinder und ihre Betreuer hergaben. Neben den Boulepartien hatten die Kinder außerdem die Möglichkeit, mit einer Wasserpistole Tischtennisbälle von Wasserflaschen herunterzuschießen oder einfach im Schatten zu entspannen. Als die Ferienpassaktion allmählich zu Ende ging und die Kinder neben einer Bratwurst auch noch eine kleine Wundertüte zum Abschied erhielten, stand eines mit Gewissheit fest: Diese Ferienpassaktion muss im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden.