Kindertagesstätte feiert 30. Geburtstag

Mit vielen Mitmach-Aktionen begeistert Clown Fidolo während seiner Aufführung besonders die Kinder. Foto: K. Dähnhardt

Großes Sommerfest der Zwergenburg

Elze (kd). Unter dem Motto „Die Zwergenburg lädt Groß und Klein zum Sommerfest 2017 ein“ empfing die Kindertagesstätte am vergangenen Sonnabend ihre Gäste. Von 14.30 bis 17 Uhr fand auf dem Außengelände der Kita die Feier statt. Angeknüpft war diese an den 30. Geburtstag der Zwergenburg und das 15-jährige Bestehen Am Gutshof 1 in Elze. Willkommen waren besonders die Familien, Verwandten und Freunde der Kinder jedoch auch alle Interessierten. Den ganzen Nachmittag über war für die Beschäftigung der Besucher gesorgt. Begonnen wurde das Programm mit der Darbietung eines Musicals. Unter der Leitung von Maren Eickemeier haben die Vorschulkinder und die drei bis vier Jahre jungen Musikzwerge das Kindertheaterstück „Das Gänseblümchen Fredericke“ einstudiert. Die Erzieherin Claudia Genzer erzählt: „Bereits seit zwei Monaten singen wir in unserem Morgenkreis die passenden Lieder und üben sie so ein.“ Die Hauptrollen wurden gespielt von Leya Pleuß, Jan Depke und Torbjörn Bombeck. „Ziel des Stücks ist es, die Kinder für den Wert Freundschaft zu sensibilisieren und sie so in sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln“, so Marianne Hemme, Leiterin der Kindertagesstätte. Ein anderer Hauptprogrammpunkt war die Aufführung des Clowns Fidolo. Er ist bekannt aus „Kinderwald“ und den „Maschseepiraten“. Der Besuch von Clown Fidolo sowie professionelles Kinderschminken wurde durch eine großzügige Spende der Unternehmensgruppe „Kienast“ ermöglicht. Der Abschluss des Sommerfestes wurde durch die Sachpreisverlosung um 17 Uhr eingeläutet. Bei der Tombola konnten verschiedene Dinge gewonnen werden. Diese wurden von Wedemärker und regionalen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Beispiele dafür sind Bertram, das Celler Badeland, Abenteuerland Mellendorf, Rasti Land und Flughafen Hannover sowie der Filmtierpark Eschede. Das Besondere an der Tombola war, dass Lose nicht gekauft werden konnten. Lediglich die Kinder konnten bei der Verlosung mitmachen. Für eine Teilnahme mussten sie Stempel sammeln, welche sie nach dem Durchlaufen verschiedener Stationen erlangen konnten. Ein Beispiel für eine Station ist der aufgebaute Spieleparcour. Unter anderem beinhaltete dieser das Sackhüpfen und Wasser schleppen. Je nach Alter des Kindes änderte sich die Anzahl an Stempeln, die erworben werden mussten. Die fertige Stempelkarte landete schließlich in dem Lostopf. Wer bei diesem Programm Hunger bekam, konnte sich an Ständen mit Kaffee, Waffeln, Crepes und Kuchen versorgen. Auch Getränke waren erhältlich. Die Eltern der Kinder hatten das Büfett organisiert und Kuchen sowie Waffelteig mitgebracht. „Bei uns in der Kita ist es so, dass die Eltern der Kinder pro Jahr fünf Arbeitsstunden ableisten müssen“, erklärt Marianne Hemme. Diese Arbeitsstunden konnten auch während des Sommerfestes abgearbeitet werden. Dafür standen nur die Eltern am Verkauf oder beaufsichtigten diverse Stationen. Am Büfett wurde mit einer bestimmten Anzahl an Wertmarken bezahlt. Diese konnten am Eingang gekauft werden. Die Einnahmen werden in die Gestaltung des Außengeländes fließen.