Mehrtagesfahrt der LandFrauen

Die Gruppe der LandFrauen vor der Straße der Menschenrechte in Nürnberg.

Interessantes Programm im Altmühltal wurde geboten

Wedemark. Unter der bewährten Leitung von Annemarie Döpke führte die diesjährige Mehrtagesfahrt des LandFrauenvereins Wedemark nach Bayern in das Altmühltal. Ein reichhaltiges und interessantes Programm erwartete die Teilnehmerinnen, begleitet von einigen Herren. Am ersten Tag wurde die Stadt Nürnberg per Bus und zu Fuß erkundet. Nürnberg hat eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen. Einen großen Aufstieg erlebte Nürnberg unter den Staufern. Später hinterließen preußische und französische Besatzung Spuren. Nach 1933 wurde Nürnberg zur Stadt der Reichsparteitage erklärt. Alljährlich fanden auf dem Reichsparteitagsgelände große Aufmärsche statt. Ab November 1945 hielten die Siegermächte im Justizpalast vor dem internationalen Militärgericht die Nürnberger Prozesse ab. Am zweiten Tag führte die Fahrt mit örtlicher Reiseleitung durch das Altmühltal. Die Befreiungshalle in Kelheim wurde besichtigt. Diese Halle wurde errichtet zum Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815. Danach erwartete die LandFrauen eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch zum Benediktinerkloster Weltenburg. Am Nachmittag erfolgte ein Besuch im Kristallmuseum in Riedenburg mit dem größten Bergkristall der Welt. Am dritten Tag wurde die Stadt Regensburg besucht. Seit 2006 gehört die weitgehend erhaltene Regensburger Altstadt samt Stadtamtshof mit den historischen Ensembles und Baudenkmälern zum Unesco-Weltkulturerbe. Auch das Schloss Emmeram wurde besichtigt. Bevor es zurück in die Wedemark ging, wurde die glanzvolle Stadt Eichstätt an den Windungen der Altmühl besucht. In dieser Stadt blitzen Kostbarkeiten von Tausenden von Jahren: fossile Zeugen der Urzeit wie der Urvogel.