NABU rettet Kröten

Einige der "Krötenhelfer"bei der Erstellung der Krötenzäune. Foto: Privat

Helfer errichten Fangzäune

NABU Wedemark. Lange musste auf den Frühling gewartet werden, dann kam er mit Macht. Mit steigenden Temperaturen und Frühlingsregen begann deutlich später als in anderen Jahren die Krötenwanderung. An folgenden Stellen erfolgt die Wanderung: an der Lönsseestraße, im Meitzer Busch, zwischen Hellendorf und Meitze, zwischen Mellendorf und Wennebostel sowie in Resse in der Siedlung an der Osterbergstraße vom Schwarzen Moor in die Siedlung im Norden. NABU Aktivisten haben sich Freitagnachmittag spontan entschlossen, an der Lönsseestraße über mehrere 100 Meter einen Krötenzaun zu errichten. Mit vereinter Kraft wurde dieser dann erstellt. Die Auffangeimer werden regelmäßig von den Krötenhelfern kontrolliert. Die geretteten Kröten, Molche und Frösche werden gezählt und auf die andere Straßenseite in Sicherheit entlassen. So können sie in Ruhe laichen. Der NABU appelliert eindringlich an alle Autofahrer, an Stellen, wo Warnschilder auf die Krötenwanderung hinweisen, ganz langsam zu fahren.