Panther mit überragendem Sieg vs Koeln

Bissendorfer Panther. Mit einem furiosen 8-2 Sieg sind die Bissendorfer Panther in die Halbfinalserie gegen Köln gestartet. Mit fantastischen Leistungen waren allen voran Benjamin Hahnemann und Torwart Jan Philip Fiege an dem Sieg beteiligt. Den größten Anteil jedoch hatte die geschlossene, hervorragende Mannschaftsleistung, welche letztendlich auch den Europapokalsieger aus der Rheinmetropole in die Knie zwung. Die Bissendorfer starteten mit Anlaufschwierigkeiten in die Partie. Die Halle war mit knapp 400 Zuschauern gut gefüllt und die Stimmung war von Anfang an gut. Nach einer kurzen Abtastphase in den ersten drei Minuten erspielten sich beide Mannschaften fortan einige hochkarätige Chancen. Eine davon nutzten die Koelner nach 09:29 Minuten, als eine Einzelaktion für die Gaestefuehrung sorgte. Doch die Panther ließen sich von dem Rueckstand nicht schockieren, eher in Gegenteil zeigte die Mannschaft aus der Wedemark eine Trotzreaktion. Nur eine gute Minute später war Tim Lücker mit einem satten Fernschuss erfolgreich. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Panther als auch die Rheinos noch einige Grosschancen. Eine 100% Chance parierte der Koelner Torwart Paul Bankewitz nach gut 15 Minuten im ersten Drittel mit einer überragenden Parade. Bis zur Pause hielten beide Torwarte ihr Tor sauber, und so ging es in die erste Drittelpause. Dort wurden dann die Schueler- als auch die Jugendmannschaft für den Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft geehrt.

Im zweiten Drittel lieferten sich die beiden Topfavoriten auf den Titel einen hochklassigen Schlagabtausch in dem Fiege mehrere spektakuläre und enorm wichtige Paraden zeigte, welche die Panther vor einem erneuten Rueckstand bewahrten. Nach gut 9 Minuten im zweiten Drittel kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr: Jan Dierking erzielte nach Vorlage von Sebastian Miller die 2-1 Fuehrung. Nun war der Bann gebrochen! 50 Sekunden später waren die Panther erneut erfolgreich. Nach einer tollen Kombination war es Dave Toezen, der eine Vorlage vom sehr starken Benjamin Hahnemann zum 3-1 verwertete. Allgemein war die Reihe um die drei Nationalspieler sehr gut aufgelegt und spielte groß auf. Bis zur Pause zeichneten sich beide Goalies noch einige Male aus, insbesondre einige Fanghandsaves von Fiege bleiben im Gedaechtniss.

Im Schlussdrittel gelang den Raubkatzen ein optimaler Start. Nach knapp zwei Minuten war es erneut Dave Toezen, der wiederrum eine Vorlage von Hahnemann zum 4-1 nutzte. Nun spielten sich die Bissendorfer in einen Rausch. Nach mehreren vergebenen oder vereitelten Grosschancen war es Niclas Koehn, der einen Assist von Liam Janotta dankend annahm und zum 5-1 in die Maschen drosch. Die Gaeste aus der Domstadt begannen nun deutlich rauer zu spielen und so kam es nach einer unglücklicen Situation zu einer Nackenverletzung von Defender Patrick Baude, der aber weitermachen konnte. Die Panther blieben unbeeindruckt und spielten weiter erfischended Offensivhockey. Daraus resultierten auch die Treffer von Hahnemann und Kristian Koenig, der erstmals bei der 1. Herren erfolgreich war. Dies war dem talentieren Jungspund anzusehen, die Freude war ihm ins Gesicht geschrieben. Nur zwei Minuten nach Koenigs Treffer erhöhte abermals Hahnemann zum 8-1, mit einem schoenen Backhander war der Nationalspieler erfolgreich. Daraufhin beendete Paul Bankewitz gut drei Minuten vor Schluss seinen Auftritt und machte Platz für den Ersatzgoalie. Kurz darauf gelang den Rheinos noch das 8-2, was auch der Endstand war. In der Halle herrschte großartige Stimmung, die Drumline Wedemark hatte daran wie immer großen Anteil, aber auch die anderen Fans sorgten für tolle Stimmung! Weiter geht es in zwei Wochen in Köln, wo die Panther den Finaleinzug perfekt machen können! In der kommenden findet die diesjährige Europameisterschaft statt. Auch hier sind die Panther in Form von David Tözen, Florian Surkemper und Benjamin Hahnemann vertreten und werden versuchen, nach dem vierten Platz vom letzten Jahr den Titel wieder nach Deutschland zu holen. Die größten Konkurenten sind die Schweiz und Großbritannien.