Ponykinder reiten nach Buchholz/Aller

Kurz vor dem Abritt stehen alle auf dem Brelinger Paddock bereit.
Brelinger Ponykinder. Die Brelinger Ponykinder können sich alljährlich auf einen ganz besonderen Tag in den Sommerferien freuen: Sie packen Schlafsäcke, Isomatten und Reisetaschen in den Pferdehänger, satteln ihre Ponys und reiten für ein Wochenende nach Buchholz an der Aller. Dort werden sie seit einigen Jahren auf dem Hof von Familie Reßmann empfangen und verbringen ein paar unbeschwerte, abwechslungsreiche Ferientage unter freiem Himmel. Jetzt war es wieder soweit.
Der Wanderritt ist zweifellos das Sommerhighlight des Ponykinder-Jahres. Schon Wochen vorher beginnen die Vorbereitungen und mit ihnen die Vorfreude auf dieses Ereignis, das Kinder wie Eltern schnell in Ferienlaune versetzt – auch wenn das Wetter dieses Jahr nicht so recht mitspielen wollte. Immerhin blieb es trocken, während die Ponys für den Ritt vorbereitet wurden und auch während der Ponykinderwanderung nieselte es nur ab und zu. So wurde das Wetter als sommerlich genug befunden, um in Sprockhof die übliche Eispause einzulegen. Dabei durften Ponys und Kinder es sich auf dem Hof von Familie Schmitz gemütlich machen. Die Ponys freuten sich über frisches Gras und Wasser, während die Kinder verschiedene leckere Eissorten vom Milchhof Hemme naschten.
Als die Ponykinder zur Mittagszeit in Buchholz eintrafen, hatten die Eltern schon alles für das Reitercamp gerichtet: Die Paddocks waren aufgebaut, die Zelte standen und ein Topf mit heißer Suppe wartete auf hungrige Reiter, Kutscher und Radler. Zuerst wurden die Ponys versorgt, Sättel, Trensen und Fliegendecken regensicher verstaut und danach gemeinsam zu Mittag gegessen. Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurde ein erstes Spiel gespielt, und der nahe Badesee lockte einige unerschrockene Kinder zum Schwimmen.
Abends gesellten sich weitere Eltern und Geschwisterkinder zur Gruppe, um gemeinsam zu grillen. Anschließend versammelten sich alle um Feuerschale und Schwedenfackel und sangen. Erst mit Einbruch der Dunkelheit wurde es allmählich leerer und stiller, als die Kinder nach und nach in den Zelten verschwanden, um sich in ihre Schlafsäcke zu kuscheln. Die meisten Eltern freuten sich auf das eigene Bett zu Hause und fuhren wieder Richtung Brelingen. Am nächsten Tag standen Spiele, Ausritte und die Gestaltung einer großen Leinwand, auf der alle ehemaligen und jetzigen Ponys des Vereins verewigt wurden, auf dem Programm.
Am Sonntag hieß es dann: Zelte und Paddocks abbauen, Ponys satteln und Aufstellung nehmen zum Abschiedsrund auf dem Reßmann-Hof. Kinder und Eltern hatten sich wieder wohlgefühlt und bedankten sich herzlich für die Gastfreundschaft der Familie. Danach traten die Ponykinder den Rückritt an und kamen schließlich gesund, müde und um einige Erfahrungen reicher zu Hause an.