Simultanturnier zum Abschied

Neues Spiellokal für die Freibauer Wedemark

Freibauer Wedemark. Kürzlich, am letzten möglichen Spielabend in der Mehrzweckhalle in Bissendorf, veranstaltete der Schachverein Freibauer Wedemark ein Simultanturnier, zu dem mit Thorben Schulze ein junger Spitzenspieler von Hannover 96 gewonnen werden konnte. Thorben Schulze, im Privatleben Student und Doktorand der Physik, hat eine Spielstärke von über 2200 DWZ und war somit für die Freibauern, deren beste Spieler eine Spielstärke um 1800 DWZ haben, eine wirkliche Herausforderung. Insgesamt traten zwölf Spieler, elf Freibauern und ein auswärtiger Gast, gegen Thorben Schulze an, der, ohne lange zu verweilen, seine Züge ausführte. Von den Freibauern konnte lediglich Thomas Majewski genügend Widerstand leisten und mit großem Durchhaltevermögen am Ende seine Partie gewinnen. Die geistige Leistung von Thorben Schulze ist daran zu ermessen, dass er von Brett zu Brett gehend jeweils mit einer neuen Spielsituation konfrontiert ist, während seine Gegner sich immer auf ihre eigene Partie konzentrieren können. Insgesamt war es, wie es aus der vorherrschenden Atmosphäre zu schließen war, eine sehr gelungene Veranstaltung.
Der Umzug restlicher Gegenstände erfolgte nach Beendigung des Turniers in das neue Spiellokal im VHS-Gebäude, Mühlenberg 15, in Bissendorf. Auch dort werden in gewohnter Weise zu den üblichen Zeiten die Aktivitäten fortgesetzt. Zusätzlich übernimmt der Verein für die Schachregion Hannover die Austragung des 5. Dähnepokals, an dem alle Spieler, die für einen Verein der Region spielberechtigt sind, aber auch alle vereinslosen Spieler teilnehmen können. Startgeld wird nicht erhoben. Die Termine sind, jeweils Freitag um 19 Uhr: 18. März, 1. April, 15. April, 29. April, 17. Juni. Eine persönliche Anmeldung muss am Freitag, 18. März, bis 18.30 Uhr bei der Turnierleitung erfolgen. In der ersten Runde wird nach dem K.-o.-System gespielt, dann erfolgt der Übergang zum so genannten Schweizer System, so dass in jeder folgenden Runde jeweils gleichwertige, oder annähernd gleichwertige Gegner einander zugelost werden. Dies hängt von den bis dahin erzielten Ergebnissen ab.