SPD-Fraktion besucht Betriebskrippe

Heinz Peterburs und Nadine Becker (rechts) waren beeindruckt von der betriebseigenen Krippe von Sennheiser. Ilka Haßkerl (links) berichtete gern ausführlich über ihre Arbeit.
SPD Wedemark. Ohrwürmchen - diesen fröhlichen Namen haben Sennheiser-Mitarbeiter der betriebseigenen Krippe des Audiospezialisten in Wennebostel gegeben. Ebenso fröhlich sind auch die Namen der beiden Gruppen: Stöpsel und Mikros. Kein Zufall, dass die Namen an die Produkte der Trägerfirma erinnern. Die Sennheiser-Krippe besuchten Nadine Becker, Vorsitzende des Bildungsausschusses und Heinz Peterburs, Vorsitzender des Ausschusses für Familien, Senioren, Soziales und Integration. Sie ließen sich von der Leiterin der Krippe, Ilka Haßkerl ausführlich über die A rbeit, das pädagogische Konzept und die Betreuung informieren.
Der Gemeinderat Wedemark hatte auf seiner letzten Sitzung den Bürgermeister ermächtigt, mit der Region Hannover eine Vereinbarung zur Unterstützung betrieblicher Kinderbetreuung abzuschließen. Diese war vorher von der Förderung ausgeschlossen. „Die Erweiterung der Förderung auch für betriebliche Betreuungsangebote ist sehr zu begrüßen. Sie bringt den Eltern mehr Flexibilität und mehr gemeinsame Zeit mit ihren Kindern. Ein wichtiges Signal für die Bereitschaft, koexistente betriebliche Betreuungsangebote anzubieten“, so Nadine Becker.
Die Ohrwürmchen wurden am 1. August 2014 eröffnet. Insgesamt können 30 Kinder von Sennheisern Mitarbeitern und aus der Region Wedemark im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren aufgenommen werden. Zurzeit sind in jeder Gruppe elf Kinder, die von sieben Erzieherinnen betreut werden. Zwei Hauswirtschaftkräfte unterstützen das Erzieherinnen-Team. Die Krippe ist von 8 bis 16 Uhr an fünf Tagen in der Woche geöffnet. Beeindruckt waren Becker und Peterburs nicht nur von den hellen und freundlichen Räumlichkeiten, sondern auch vom Gesamtkonzept der Krippe, die schon früh die Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln lässt.