Treffen der LandFrauen

Magrid Heuer (links) freute sich, dass die Worte von Jörg Eickmann zum Nachdenken anregten.

Jörg Eickmann referierte über die Rolle und Bedeutung der Großeltern

LandFrauen Wedemark. Margrid Heuer begrüßte die Damen des LandFrauenvereins Wedemark mit einem Frühlingsgedicht von Johann Wolfgang Goethe im Gasthaus Karsten Meier in Hellendorf. Dann stellte Annemarie Döpke einige Sachbücher spannend vor. Das Buch „Darm mit Charme“ von Giulia Enders berichtet leicht verständlich über alles, was in unserem Körper passiert. Wie verdaut der Darm den Kuchen und was ist, wenn der Darm nicht funktioniert? Er ist ein unterschätztes Organ. Das Buch „Anständig essen“ von Karen Duve beschreibt Vegetarier, Veganer und Frutarier. Jan Grossarth berichtet in seinem Buch „Vom Aussteigen und Ankommen“ und meint damit Menschen, die ein einfaches Leben wagen. Arno Geiger hat das Buch geschrieben: „Der alte König in seinem Exil“. Hier geht es um Demenzkrankheit. Ein Buch für große und kleine Kinder ist: „Ein Rübenschwein fliegt um die Welt.“ Ein schönes Buch mit alten Reimen und Liedern.
Dipl-Phychologe Jörg Eickmann referierte über die Rolle und Bedeutung der Großeltern. In der Bundesrepublik gibt es zu wenig Kinder. Jörg Eickmann war der Meinung, die Politik kann machen, was sie will, wenn die jungen Familien keine Großeltern im familiären Hinterhalt haben, bleibt der Geburtenstand niedrig. Ein Drittel aller Kinder unter sechs Jahren wird einmal pro Woche von den Großeltern betreut. Die Großeltern nehmen die Enkel gern. Was wird jedoch bei Ehescheidungen? Dann gehen oftmals auch die Enkelkinder den Großeltern verloren. Früher waren die Großeltern die Mitesser am Tisch. Da gab es in jeder Familie viele Kinder und die Kinder erzogen sich gegenseitig. Heute ist vieles anders. Für Kinder ist es wichtig, dass sie Grenzen aufgezeigt bekommen. Mit Lob und Anerkennung wird mehr erreicht, als mit Kritik. In jeder Familie gibt es unterschiedliche Werte und jede Zeit hat seine Erziehungsideale. Am Ende regten die Worte von Jörg Eickmann so manchen zum Nachdenken an.